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ZwangsstörungenZwangsgedanken - ZwangshandlungenEinleitung in das Thema ZwangsstörungSymptomatik der Zwangsstörungen
Zwangshandlungen sind meist immer gleich ablaufende und wiederholte Ausführungen bestimmter Handlungsweisen (meist sind es Reinigungs- und Kontroll-Zwänge). Zwangsgedanken können zwanghafte Gedanken, Impulse und Bilder sein. Epidemiologie der ZwangsstörungMan kann davon ausgehen, daß Zwangsstörungen bei Frauen und Männern gleich ungefähr gleich oft vorkommen. Zu weiteren fundierten Aussagen können bis heute gemachte Studien nicht beitragen. Verlauf der ZwangsstörungCa. 30 % der Patienten mit Zwangsstörungen erfüllen auch die Kriterien einer Depression. Bei 30 % der Patienten werden soziale Ängste diagnostiziert. Intervention bei Patienten mit ZwangsstoerungenAls Methode der Wahl bei der Behandlung von Zwangsstörungen gilt das Verfahren der Konfrontation und Reaktionsverhinderung. Das Prinzip dabei ist, daß der Patient mit denjenigen Situationen konfrontiert wird, die seine Zwangshandlungen auslösen (z.B. Schließen des Kühlschranks --> Kontrolle, ob auch wirklich geschlossen). Der Patient darf danach nicht die Zwangshandlung ausführen, die kurzfristig seine Angst und Unruhe senken würde. Dabei erlebt der Patient, daß mit der Zeit seine Angst nachläßt, obwohl die Zwangshandlungen nicht ausgeführt werden. Dies geht mit einem Gefühl der Erleichterung einher und einer Erhöhung der Kompetenz im Umgang mit dem Problem. Wichtig dabei auch ist, daß die Patienten lernen angstfreie Verhaltensalternativen zu entwickeln (Anmerkung: was im Grunde aber ja gegen den Sinn des Konfrontationsprinzips steht). Auch hier gibt es innerhalb des Verfahrens verschiedene Ansätze des Vorgehens (siehe Angststörungen). Zur Behandlung von Patienten mit Zwangsgedanken Üblicherweise drei Prinzipien: Die erfolgreiche Therapie von Patienten mit Zwangsgedanken beinhaltet, daß der funktionelle Zusammenhang zwischen diesen Gedanken mit anderen Kognitionen bzw. Situationen erfasst wird. Notwendig ist es dann eine kognitive Umstruktuierung vorzunehmen (möglichst im natürlichem Umfeld). |