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Posttraumatische BelastungsstörungÜbersicht und Inhalt des Themas Posttraumatische Belastungsstörung (wird ausgebaut) Posttraumatische BelastungsstörungEinleitung in das Thema Posttraumatische BelastungsstörungDie Posttraumatische Belastungsstörung kann Folge eines sehr einschneidenden Erlebnisses sein (wie z.B. Kriegserfahrungen, physische Gewalt, schwere Unfälle, Naturkatastrophen oder sexuelle Übergriffe). Frühere Bezeichnungen waren etwa Kriegsneurose, Unfallneurose oder Rentenneurose. Durch Untersuchungen an den Soldaten während und nach den beiden Weltkriege und in Vietnam kam es zu vielen Forschungsergebnissen. Auch die in die Öffentlichkeit tretenden Themen der sexuellen Gewalt an Kinder und Frauen startete viele Forschungen.Beschreibung der Posttraumatischen Belastungsstörung
Die Symptome müssen über einen Monat vorliege und sie müssen klinisch bedeutsame Belastungen oder Beeinträchtigungen in wichtigen Lebensbereichen hervorrufen. DSM IV und ICD 10 sind sich nicht ganz einig, auf welche Symptomgruppe der Schwerpunkt bei der Diagnose gelegt werden soll. (DSM IV legt Schwerpunkt auf Vermeidung und reduzierte emotionale Reagibilität, das ICD 10 auf das intrusive Wiedererleben des Traumas. Epidemiologie der Posttraumatischen BelastungsstörungZusammengefaßt ergeben sich folgende Dimensionen der Schwere eines Traumas (Green,1990):1) Bedrohung des Lebens oder der körperlichen Unversehrtheit, 2) schwerer körperlicher Schaden/Verletzung, 3) mit Absicht verletzt werden/zu Schaden kommen, 4) grotesk schrecklichen Ereignissen ausgesetzt sein, 5) Gewalt gegenüber geliebten Personen beobachten/davon hören, 6) erfahren, daß man einer schädlichen Substanz ausgesetzt war, 7) jemanden töten oder schwer schädigen. Ein sehr wichtiger Indikator für die Dauerhaftigkeit der Posttraumatischen Belastungsstörung bei Opfern von Gewalttaten war, ob sich die Betroffenen während des Traumas dem Täter völlig unterworfen und sich um jegliche Autonomie gebracht fühlten, also sich selbst aufgaben. Verlauf der Posttraumatischen BelastungsstörungTreten die posttraumatischen Symptome nur 2-30 Tage auf diagnostiziert das DSM IV die akute Belastungsstörung. Betroffene mit Posttraumatischer Belastungsstörung zeigen ein erhöhtes Risiko für die Ausbildung von anderen Angststörungen (siehe auch Angststörung). Auch affektive Störungen, Somatisierung und Substanzmißbrauch treten vermehrt auf. Buchempfehlungen zum Thema Posttraumatische BelastungsstörungPosttraumatische Belastungsstörung. Leitlinie und Quellentext von Guido Flatten, Ursula Gast, Arne Hofmann.
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