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Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsstörung - Psychische Erkrankungen
Psychische Erkrankungen: Auf dieser Seite finden Sie Informationen über die Persönlichkeitsstörung. Mehr über Persönlichkeitsstörungen.
Persönlichkeitsstörung - Statistiken
Da der Übergang zwischen gesunden Persönlichkeitsmerkmalen und Persönlichkeitsstörungen fließend ist und sich auch die einzelnen Persönlichkeitsstörungen voneinander oft nur in der Ausprägung einzelner Kriterien unterscheiden, ist es schwer, zuverlässige Zahlen zu finden. Ein gewissenhafter, sorgfältig arbeitender Buchhalter muss noch lange keine zwanghafte Persönlichkeitsstörung haben. Wer sprunghaft und spontan ist, hat nicht automatisch auch eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (mehr zur Borderline-Persöhnlichkeitsstörung). Deshalb ist es schwer, eine (willkürlich gezogene) Grenze zwischen Gesundheit und Störung zu ziehen.
Es wird eine Prävalenz für Persönlichkeitsstörungen von ca. 10% in der Allgemeinbevölkerung angenommen. Für die einzelnen Persönlichkeitsstörungen beträgt die Häufigkeit ca. 1%, wobei die Zahlen zwischen 0,5 und 2,5% variieren. Als häufigste Störungen werden dabei meist die abhängige und die anankastische Persönlichkeitsstörung genannt.
Komorbidität - Persönlichkeitsstörung
Komorbidität: Bei Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung kommen gehäuft weitere Störungen hinzu: vor allem Angststörungen (mehr zur Angststörung), Depressionen (mehr zu Depressionen), Alkohol- und Substanzmissbrauch, körperliche Beschwerden. Oft wird aus diesen Gründen eine Psychotherapie versucht und das Vorhandensein einer Persönlichkeitsstörung erst später erkannt. |
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Verlauf der Persönlichkeitsstörung
Zum Verlauf gibt es nur wenige Studien. Im Allgemeinen wird von einer Besserung der Symptomatik in höherem Alter ausgegangen. In Phasen größerer psychischer Belastung finden sich gehäuft problematische Verhaltensweisen. Während einer Psychotherapie kann ein solches Problemverhalten sowie die Auslöser dazu erkannt und bessere Bewältigungsmöglichkeiten gefunden werden. Folgeprobleme wie Arbeitslosigkeit, Armut, Beziehungsabbrüche und Suchtverhalten kann somit verhindert oder wenigstens abgeschwächt werden.
Ursachen der Persönlichkeitsstörung
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