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Kokain-Entzug

Physische Kokain Entzugssymptome:

Körperliche Entzugssymptome gibt es beim Kokainentzug nach Meinung vieler Fachleute keine.



Psychische Kokain Enzugssymptome:

Psychische (bzw. psychophysiologische) Entzugssymptome beim Kokainentzug können folgende sein:

  • dysphorische (depressive) Verstimmung (normalerweise)
  • Entstehung von Ängsten
  • Müdigkeit
  • psychomotorische Unruhe
  • psychomotorische Verlangsamung
  • lebhafte und/oder unangenehme Träume
  • Schlaflosigkeit
  • übermäßiges Schlafbedürfnis
  • gesteigerter Appetit
  • starker Wunsch obige Entzugssymptome durch erneuten Konsum zu beseitigen




  • Der Kokainentzug kann in drei Phasen gegliedert werden:

  • 1. Phase (akute Phase oder auch "crash" genannt) geht mit starkem Drogenverlangen ("craving") einher und wird meist nach Perioden wiederholten und hochdosierten Kokainkonsums ("runs", "binges") beobachtet.
  • 2. Phase des Kokain Entzugs, die einige Tage anhält, geht mit intensiven, als unangenehm erlebten Gefühle der Schlappheit und Depressivität einher.
  • 3. Phase des Kokainentzugs ("Extinktionsphase") kann sich bis zu zehn Wochen hinziehen. In dieser Phase bilden sich die Entzugssymptome langsam allmählig zurück.


  • In allen drei Phasen können Depressivität und Suizidgedanken bzw. Suizidhandlungen auftreten. Deshalb sollten sich Betroffene beim Kokain Entzug psychotherapeutisch begleiten bzw. behandeln lassen.

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