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Depression - Depressionen

Klinisches Störungsbild - Klinische Störungsbilder


  • Einleitung in das Thema Depressionen
  • Übersicht der depressiven Störungen nach ICD 10 bzw. DSM IV
  • Symptomatik der Depression
  • Beispiel - Fallbeschreibung - Erlebnisbeschreibung eines Depressiven
  • Vorgehensweisen der verschiedenen Therapieformen bei Klienten mit Depressionen
  • Buchempfehlungen zum Thema Depression
  • Vorgehensweisen der verschiedenen Therapieformen bei Klienten mit Depressionen



    Für die Therapie der affektiven Störungen (manische und depressive Störungen) können verschiedene Therapieverfahren zur Anwendung kommen. Oft werden auch unterschiedliche Therapiemethoden wie z. B. eine medikamentöse Therapie und eine Psychotherapie miteinander kombiniert:

    Medikamentöse Therapien:

    Schwere Formen der Depression werden in der Regel mit Medikamenten behandelt. Ziel der medikamentösen Behandlung ist eine Symptomverminderung (Die Ursachen können allein so also nicht beseitigt werden). Nach einer Verbesserung des Krankheitsbildes müssen psychotherapeutische Maßnahmen eingeleitet werden. Bei depressiven Störungen kommen Antidepressiva zum Einsatz, die je nach Medikamententyp, eine beruhigende, antriebssteigernde und/oder stimmungsaufhellende Wirkung haben können. Antidepressiva wirken auf den Stoffwechsel im Gehirn ein. Eine Übersicht der zu medikamentösen Behandlung eingesetzten Mittel ist in der folgenden Liste zu sehen:

    Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), (Medikamente, die die Wirkung von Serotonin im Gehirn erhöhen)

    Selektive Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NARI), (Medikamente, die die Wirkung von Noradrenalin im Gehirn erhöhen)

    Trizyklische Antidepressiva, (Medikamente, die die Wirkung von Noradrenalin und Serotonin im Gehirn erhöhen)

    Monoamino-Oxidase (MAO)-Hemmer (Medikamente, die den Umsatz von Noradrenalin und Serotonin im Gehirn verlangsamen )

    Lithiumsalze zur Verhütung von Rückfällen


    Kognitive Verhaltenstherapie:

    Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, daß Gefühle und Handlungen eines Menschen auf seine Gedanken und Einstellungen zurückzuführen sind. Bei der kognitiven Therapie soll der Patient seine fehlerhaften Gedankengänge erkennen, überprüfen und korrigieren. Die kognitive Therapie dauert in der Regel 12 Wochen und gilt als sehr erfolgreich. Es gibt verschiedene Ansätze innerhalb dieser Therapieschule.

    Familientherapie: Die Familie soll erkennen, wie sie dem depressiven Familienmitglied helfen kann, seine unbewußten Konflikte zu lösen.

    Psychodrama: Mit der Psychodramatherapie sollen Konflikte und Problemsituationen durch die Hilfe des Therapeuten und der anderen Gruppenteilnehmern in Handlungsszenen umgesetzt werden. Die Handlungsszenen werden anschließend im Gespräch aufgearbeitet.


    Elektrokrampftherapie (EKT): Bei der Elektrokrampftherapie wird ein künstlicher Krampfanfall durch einen kurzen Stromstoß ausgelöst. So kann bei vielen Patienten kann eine langandauernde depressive Phase unterbrochen werden.

    Schlafentzug: Bei der Schlafentzugstherapie bleibt der Patient eine Nacht und den darauffolgenden Tag wach, was ein Abklingen der depressiven Symptomatik zur Folge haben kann.

    Lichttherapie: Die Lichttherapie wird bei Menschen mit saisonal bedingten Depressionen, z.B. der Winterdepression, angewandt. Bei dieser Therapieform wird der Patient 1 Woche lang vormittags für 30 - 40 Minuten 2.500 - 10.000 Lux Licht ausgesetzt.




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