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Reaktive DepressionÄhnliche Begriffe zur reaktiven Depression: depressive Reaktion, psychoreaktive Depression, depressive Erlebnisreaktion, abnorme depressive Belastungssituation. Doch zur Herkunft der reaktiven Depression: Wenn Ihnen unvorhergesehen etwas Schlimmes passiert, s.o., so kommt es nicht selten vor, daß Sie aus Ihrer bisherigen Bahn geworfen werden, sich erst in der neuen Situation zurechtfinden müssen. Oft haben Sie dafür nicht die Zeit, weil z. B. der Arbeitgeber Ihnen nicht die Zeit gibt. Viele Menschen stürzen dann in einen tiefen Schacht, verlieren den Boden unter den Füssen. Wenn diese Menschen dann nicht allein, oder mit Hilfe von Freunden und/oder Familienmitgliedern sich wieder "aufrappeln" kann es zu dieser reaktiven Depression kommen. D.h., wenn das Ereignis nicht mit der "normalen" Trauer auf-/abgearbeitet werden kann kann eine reaktive Depression entstehen. Ca. 20 % schaffen es nicht aus dieser Phase des Trauerns herauszukommen, was dann die reaktive Depression entstehen läßt. Viele Menschen wollen auch nicht das Band zum Verstorbenen/Verlorenen lösen, weil sie dann z.B. Schuldgefühle hätten, oder auch weil der Verlorene alles war, was sie hatten. Wird in solchen Fällen keine Psychotherapie o.ä. um die reaktive Depression aufzulösen, kann es schlimm enden, ja sogar zum Selbstmord kommen. Stärker quälen Schicksalsschläge Menschen ohne Erfahrung (Seneca). Wenn Sie etwas mehr über die "reaktive Depression" (also über Depressionen) erfahren möchten, können Sie auf den nachfolgenden Verweis klicken. Die Depression Psychische Störungen |