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BulimieBulimie HauptmerkmaleBulimische Patienten sind in der Regel normalgewichtig. DSM IV Kriterien der Bulimie
Menschen mit Bulimie können zwischen zwei und 40 Freßattacken in der Woche haben. Meistens finden diese heimlich statt, und die Betroffenen schlingen sehr schnell, fast ohne zu kauen, große Mengen an Nahrungsmittel hinunter. Meist Süßes, mit hohem Kaloriengehalt und von weicher Konsistenz. Es werden mindestens 1500 oft sogar mehr als 3000 Kalorien aufgenommen, wobei die Betroffenen kaum etwas "schmecken". Nach der Fressattacke empfindet der Bulimiker Schuldgefühle, Depression und Angst (ertappt zu werden). Dann setzt das kompensatorische Verhalten ein: vor allem das Erbrechen. Doch die Hälfte der Kalorien sind schon aufgenommen, bloß das Erbrechen stört den Körper und es gibt kein Gefühl der Sättigung (und es tritt zeitweise durch die "Entleerung" Linderung auf), woraus weitere Freßattacken resultieren. --> Teufelskreis Abführmittel und Entwässerungsmittel haben ebenfalls nicht den erwünschten Effekt angesichts der Freßattacken. Die Übergänge zwischen Patienten mit Anorexie und denen mit Bulimie sind fließend. Buchempfehlungen zum Thema Bulimie:Die Bulimie besiegen: Ein Selbsthilfe-Programm von Ulrike Schmidt, Janet Treasure.Alice im Hungerland: Leben mit Bulimie und Magersucht. Eine Autobiographie von Marya Hornbacher. Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm von Christopher G. Fairburn. Bulimie: Wenn Nahrung und Körper die Mutter ersetzen von Cordula Keppler. |