Panikstörung

F40.01 Panikstörung mit Agoraphobie, oder
F41.0 Panikstörung [episodisch paroxysmale Angst]

Psychische Krankheiten - Panikstörungen

Definition der Panikstörung

Die Panikstörung gehört zur Gruppe der Angststörungen (s.a. unter Angststörung). Kennzeichnend für Panikstörungen ist das wiederholte Auftreten von Panikattacken / Panikanfällen (siehe auch unter Panikattacke). Diese schweren, oft unerwartet, wiederkehrenden Angstzustände sind nicht auf bestimmte Situationen oder Bedingungen beschränkt. Die Panikstörung ist von Phobien (siehe unter Phobien) zu unterscheiden. Oftmals tritt sie zusammen mit der Agoraphobie auf, und bildet dann das Störungsbild: Panikstörung mit Agoraphobie.

Symptome / Symptomatik / Diagnose - Panikstörungen

Nach dem ICD-10 ist das wesentliche Kennzeichen: "wiederkehrende schwere Angstattacken (Panik), die sich nicht auf eine spezifische Situation oder besondere Umstände beschränken und deshalb auch nicht vorhersehbar sind".

Zu den wesentlichen Symptomen von Panikstörungen gehören: plötzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgefühle, Schwindel und Entfremdungsgefühle (Depersonalisation siehe auch Depersonalisation) oder Derealisation). "Oft entsteht sekundär auch die Furcht zu sterben, vor Kontrollverlust oder die Angst, wahnsinnig zu werden."

Litt der Betroffene bei Beginn der Panikattacken an einer depressiven Störung (siehe auch Depression), sollte "Panikstörung" nicht als Haupt-Diagnose benutzt werden. "Unter diesen Umständen sind die Panikattacken" / Panikanfälle "wahrscheinlich sekundäre Folge der Depression."

Literatur - Bücher - Panikstörungen

Agoraphobie und Panikstörung von Silvia Schneider, Jürgen Margraf



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Stichwörter: Panikstörung, Angst und Panikstörungen.

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