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Kognitive Verhaltenstherapie und generalisierte Angststörung
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Generalisierte Angststörung
Psychische Störungen - Angststörungen - Generalisierte Angststörung - Störungsbilder
Generalisierte Angststörung Symptomatik
Definition der generalisierten Angststörung: Ständige und übertriebene Angst und Sorgen in vielen Bereichen des Lebens, die nicht unter Kontrolle gebracht werden können, so daß körperliche Begleitsymptome, wie Ruhelosigkeit, leichte Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, Muskelanspannung und Schlafstörungen auftreten können.
Das ICD 10 beschreibt diese Angsterkrankung durch übertriebene und andauernde Besorgnisse, Ängste und Befürchtungen in Hinsicht auf viele Aspekte des Lebens (generalisieren der Angststörung). Es besteht ein ständig erhöhtes Angstniveau, das zwar i.d.R. keine Panikanfälle auslöst, aber motorische Angespanntheit und vegetative Symptome bewirkt. Das ICD 10 codiert die generalisierte Angststörung mit F41.1 .
Die Diagnosekriterien des DSM IV sind:
- Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) bezüglich mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten (wie etwa Arbeit oder Schulleistungen), die während mindestens 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage auftreten.
- Die Person hat Schwierigkeiten, die Sorgen zu kontrollieren.
- Die Angst und Sorge sind mit mindestens drei der folgenden 6 Symptome verbunden (wobei zumindest einige der Symptome in den vergangenen 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage vorlagen)
- Ruhelosigkeit oder ständiges „auf dem Sprung sein“,
- leichte Ermüdbarkeit,
- Konzentrationsstörungen oder Leere im Kopf,
- Reizbarkeit,
- Muskelspannung,
- Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafschwierigkeiten oder unruhiger, nicht erholsamer Schlaf)...
- Die Angst, Sorge oder körperlichen Symptome verursachen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen Funktionsbereichen...
Nach dem ICD 10 wird eine Generalisierte Angststörung (GAS) diagnostiziert, bei:
- mindestens 6 Monaten anhaltender vorherrschender Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in bezug auf alltägliche Ereignisse und Probleme
- wenn mindestens 4 der folgenden Symptome auftreten (wobei von den Symptomen 1 bis 4 mindesten 1 vorhanden sein muss)
vegetative Symptome
- Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz, Palpitationen (Missempfindungen)
- Schweissausbrüche
- fein- oder grobschlägiger Tremor (Zittern der Hände)
- Mundtrockenheit (nicht durch Medikamente verursacht)
Symptome an Brust oder Bauchraum
- Atembeschwerden
- Beklemmungsgefühl in der Brust
- Schmerzen in der Brust und Missempfindungen
- Magenmissempfindungen, Übelkeit
psychische Symptome
- Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche und Benommenheit
- Angst vor Kontrollverlust oder verrückt zu werden
- Angst zu sterben
Allgemeine Symptome
- Hitzegefühl oder Kälteschauer
- Kribbelmissempfindungen, Gefühlsstörungen
Anspannungssymptome
- Muskelverspannungen, akuten und chronische Schmerzen
- Unfähigkeit zur Entspannung, Ruhelosigkeit
- Nervosität und innere Anspannung, ständig "unter Strom"
- Klossgefühl im Hals, Schluckbeschweden
Unspezifische Symptome
- Übertriebene Reaktionen auf Überraschungen, Schreckhaftigkeit
- Konzentrationsprobleme, Leere im Kopf
- Anhaltende Reizbarkeit
- Einschlafstörungen wegen ständiger Sorgen, Grübeln
- Die Störung darf nicht besser bzw. allein durch eine Panikstörung, eine phobische Störung, Zwangsstörung oder eine Hypochondrie (s. Hypochondrie) zu erklären sein.
- Man muss vorher organische Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen) oder den Einfluss von Drogen oder Alkohol ausgeschlossen haben.
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