Die TraumdeutungDie Traumdeutung von Sigmund Freud.1900: "Beginn der Psychoanalyse" mit dem Erscheinen von Sigmund Freuds Buch Die Traumdeutung. Mehr zu Sigmund Freud. Oneirologie.Die Traumdeutung.von Sigmund FreudVorbemerkung von Sigmund Freud zu Die Traumdeutung: Indem ich hier die Darstellung der Traumdeutung versuche, glaube ich den Umkreis neuropathologischer Interessen nicht überschritten zu haben. Denn der Traum erweist sich bei der psychologischen Prüfung als das erste Glied in der Reihe abnormer psychischer Gebilde, von deren weiteren Gliedern die hysterische Phobie, die Zwangs- und die Wahnvorstellung den Arzt aus praktischen Gründen beschäftigen müssen. Auf eine ähnliche praktische Bedeutung kann der Traum – wie sich zeigen wird – Anspruch nicht erheben; um so größer ist aber sein theoretischer Wert als Paradigma, und wer sich die Entstehung der Traumbilder nicht zu erklären weiß, wird sich such um das Verständnis der Phobien, Zwangs- und Wahnideen, eventuell um deren therapeutische Beeinflussung, vergeblich bemühen. Derselbe Zusammenhang aber, dem unser Thema seine Wichtigkeit verdankt, ist auch für die Mängel der vorliegenden Arbeit verantwortlich zu machen. Die Bruchflächen, welche man in dieser Darstellung so reichlich finden wird, entsprechen ebenso vielen Kontaktstellen, an denen das Problem der Traumbildung in umfassendere Probleme der Psychopathologie eingreift, die hier nicht behandelt werden konnten, und denen, wenn Zeit und Kraft ausreichen und weiteres Material sich einstellt, spätere Bearbeitungen gewidmet werden sollen. ... Autorenporträt: Freud, Sigmund Österreich. Arzt und Gelehrter *6.5.1856 Freiberg (Mähren), †23.9.1939 London; Die Traumdeutung, 1900; Veröffentlichung von Zur Psychopathologie des Alltagslebens, 1907; Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse, 1917; Massenpsychologie und Ich-Analyse, 1921; - Das Ich und das Es, 1923; Hemmung, Symptom und Angst, 1926; Unbehagen in der Kultur, 1927; Abriß der Psychoanalyse, 1938; Sigmund Freud, dessen Name untrennbar mit der von ihm begründeten Psychoanalyse verbunden ist, gehört zu den wohl bedeutendsten und weit über die Wissenschaft hinaus bekanntesten Gestalten des 20. Jahrhunderts. Nach seinem Studium an der Wiener medizinischen Fakultät war Freud Dozent und Titular-Professor (1902), wurde jedoch nie auf einen Lehrstuhl berufen. Umso wichtiger waren für Freud, der sich schon früh zur Psychopathologie hinwendete, Arbeit und Beobachtungen in seiner Privatpraxis. Dort beschäftigte er sich intensiv mit Hysterie und anderen Neuroseformen. Die hier gesammelten Erkenntnisse dienten ihm als Grundlage seines eigenen wissenschaftlichen Ansatzes, der von ihm zeit seines Lebens fortentwickelten Psychoanalyse als einer eigenen Behandlungs- und Forschungsmethode. Freud hat mit seinem Werk nicht nur zur Entwicklung und Verbreitung der Psychologie maßgeblich beigetragen; er hat ebenso Soziologie, Kulturanthropologie und Philosophie inspiriert und beeinflusst. In diesem weiteren Sinne ist Freud zu den bedeutendsten Denkern zu zählen, die die conditio humana in der Moderne auf den Begriff gebracht haben. Freud starb kurz nach seiner Emigration (1938) in London. C.S. Biografie: P. Gray, Freud. Eine Biografie für unsere Zeit, 1995; H.-M. Lohmann, Sigmund Freud. "In vielen trüben Stunden ist es mir zum Trost geworden, dies Buch hinterlassen zu können." Sigmund Freud über Die Traumdeutung. © 1998-2001 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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