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Frederick 'Fritz' PerlsBiographie von Fritz PerlsIn der Grundschule war Fritz Perls stets der Klassenbeste. Das ändert sich im Gymnasium, wo er unter dem antisem. Klima leidet. Seine Leistungen werden immer schlechter; er bleibt zweimal sitzen und fliegt schließlich von der Schule. Nach einem kurzen Intermezzo als Lehrling bei einem Tuchhändler, vollendet er letztlich doch sein Abitur an einem humanistisch orientiertem Gymnasium. 1913 beginnt er ein Medizinstudium (obwohl ohne Interesse) und spielt nebenbei als Statist am expressionistischen Theater bei Max Reinhardt. 1914 wird er zum Krieg eingezogen und meldet sich für das rote Kreuz außerhalb der Kampfbereiche. 1916 versorgt Fritz Perls Verwundete im Fronteinsatz und bekommt das Eiserne Kreuz. 1920 Examen in Medizin und ein Jahr später promoviert Fritz Perls. Eröffnet eine Praxis in Berlin.
Bis 1933 Kontakt mit Wilhelm Reich und Engagement in der Berliner Linken, dann Flucht nach Amsterdam. Finanzielle und soziale Not lassen die Perls durch Vermittlung von Ernest Jones nach Südafrika emigrieren, wo Fritz Perls das "South African Institute for Psychoanalysis" gründet. Nach schlimmen Entbehrungen geht es den Perls hier gut. 1936 Ablehnung bei Vortrag auf Psychoanalytiker Kongress in der Tschechoslowakei. Auch Ablehnung bei Besuch in Wien bei Freud. Fritz Perls steht dem Theorien von Freud immer ablehnder gegenüber. 1941 Zusammen mit Lore verfaßt er "Ego, hunger and aggression" 1942 Eintritt in die Armee als Psychiater. 1946 Fritz Perls wird aus der Armee entlassen und geht in die USA. 1950 Kristallisiert Awareness-Theorie heraus und prägt den Begriff Gestalttherapie. Das Buch Gestalttherapie wird veröffentlicht. 1960/61 Fritz Perls beschäftigt sich mit existentieller Psychiatrie und studiert Zen in Japan. 1964 geht ans Esalen-Institute und tritt dort die "dritte Welle" der humanistischen Psychologie los, und die Gestalttherapie wird in den USA immer bekannter. 1969 Gründung des "Gestaltkibbuz" am Lake Cowichan, Kanada 1970 Tod Fritz Perls'. Bücher von Fritz PerlsMehr Info? - bitte auf das Buch klicken. Das Ich in der Gestalttherapie Dies ist das früheste Werk des Begründers der Gestalttherapie, in dem sich der Übergang von der orthodoxen Psychoanalyse zum gestalttherapeutischen Ansatz abzeichnet: "Die Psychoanalyse hebt die Bedeutung des Unbewussten und des Geschlechtstriebs, der Vergangenheit und der Kausalität, der freien Assoziation, der Übertragung und der Verdrängung hervor; aber sie unterschätzt und vernachlässigt die Funktion des Ichs und des Hungertriebes, der Gegenwart und der Zielgerichtetheit, der Konzentration, der spontanen Reaktion und der Neubesinnung." © 1998-2005, Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften Mehr Info? - bitte auf das Buch klicken. Mehr Info? - bitte auf das Buch klicken. Weiter Bücher von Frederick "Fritz" Perls (für Info auf Text klicken): Gestalt-Therapie Gestalt, Wachstum, Integration Gestalt-Wahrnehmung Gestalt-Therapie in Aktion Zurück zur Seite Psychotherapie Gestalttherapie |