Valproinsäure : Wirkung und NebenwirkungenValproinsäureWirkstoff: Valproinsäure Wirkung auf die Psyche als: Anti-Epileptikum (wird zuweilen auch bei Bipolarer Störung eingesetzt) Mögliche Nebenwirkungen: Störung Blutsystems und Lymphsystems bei Valproinsäure: Hemmung sekundäre Phase der Thrombozytenaggregation, dadurch Verlängerung der Blutungszeit und häufig Thrombozytopenie. Gewöhnlich bei Überschreiten der empfohlener Dosis - reversibel. Häufig bei Valproinsäure: reversible Knochenmarkssupressionen, Agranulocytose und gelegentlich Lymphocytose. Selten: Erythrozytenhypoplasien, Leukopenien, Panzytopenien. Störung Immunsystem bei Valproinsäure: Gelegentlich: Vaskulitis, Allergische Reaktionen. Selten: syst. Lupus erythematodes. Endokrine Störung: Dysmenorrhoe, Amenorrhoe. Sehr selten: Gynäkomastie. Stoffwechsel- und Ernährungsstörung: Hyperammonämie. Isolierte, mittelgradige Hyperammonämien sind häufig, üblicherweise vorübergehend. Therapieabbruch wenn verbungden mit: Erbrechen, Ataxie und zunehmender Bewusstseinstrübung. Selten: Auftreten von Ödemen. Psychische Störung bei Valproinsäure: Depressive Störung Nervensystem: Ataxie, Schwindel, Tremor. Gelegentlich: Sedierung. Selten: Lethargie und Verwirrtheit, Stupor, Halluzinationen, Krampfanfälle. Sehr selten bei Valproinsäure: Enzephalopathien und Koma, Aggression, Hyperaktivität, Verhaltensauffälligkeiten, reversible extrapyramidale Symptome einschließlich Parkinsonismus oder reversible Demenz gemeinsam mit reversibler zerebraler Dysfunktion, Steigerung der Aufmerksamkeitsschwelle, Gehörverlust. Selten: Kopfschmerzen, Nystagmus. Gastrointestinale Beschwerden bei Valproinsäure: Sehr selten: Pankreatitis, Appetitsteigerung, Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Verstopfung. Funktionsstörung der Leber und Galle: Erhöhung Transaminasen. Selten: schwere Leberschäden, Porphyrie. Funktionsstörung der Haut und Unterhautzellgewebes bei Valproinsäure: Haarausfall, Porphyrie, Hautreaktionen z.B. Exanthem. Sehr selten: Hirsutismus, Akne. Einzelfälle: Lyell-Syndrom, Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema multif. Funktionsstörung Niere und ableitende Harnwege bei Valproinsäure: Einzelfälle: reversibles Fanconi-Syndrom (proximale Tubulopathie, die zu Glukosurie, Aminoazidurie, Phosphaturie und Urikosurie führt). News: Änderungen der Hinweise zu Valproinsäure bezüglich Bipolare Störung. Medikamente, die den Wirkstoff Valproinsäure enthalten: Convulex, Depakine, Ergenyl, Leptilan, Orfiril, Valpro, Valproat, Valprodura. Die Nennung von Marken geschieht zu rein informativen Zwecken. Alle Angaben sind ohne Gewähr ! Psychopharmaka - Psychopharmaka-Gesamtliste |
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