Dapotum D 2,5

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Dapotum D 2,5 Neuroleptikum, Beruhigungsmittel










Dapotum D 2,5 : Wirkung und Nebenwirkungen

Wechselwirkungen von Dapotum

Dapotum D 2,5
Wirkstoffgruppe: Fluphenazin
Wirkung auf Organismus als: Neuroleptikum, Beruhigungsmittel
Medikamente sind zugelassen und werden verkauft in Deutschland.
Mögliche Nebenwirkungen: Häufig bei Dapotum: Frühdyskinesien, Parkinson-Syndrom, Akathisie, Müdigkeit. Selten: Unruhe, Erregung, Benommenheit, depressive Verstimmungen, Lethargie, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, verworrene Träume, Delir, Veränderungen im EEG und Liquoreiweiß. Reaktivierung psychotische Prozesse. Akkommodationsstörungen, Mundtrockenheit, Gefühl verstopfte Nase, Erhöhung Augeninnendruck. Gelegentlich bei Dapotum: Obstipation, Miktionsstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Appetitverlust. Sehr selten bei Dapotum: lebensbedrohlicher Ileus. Häufig bei Behandlungsbeginn und Phäochromozytom, zerebrovasker, renaler, kardialer Insuffizienz - orthostatische Dysregulation, Hypertonie, Hypotonie, Tachykardie. Bei schwerer Hypotension Notfallmaßnahmen! EKG-Veränderungen (Erregungsausbreitung und -rückbildung). Einzelfälle bei Dapotum: Beinthrombose, Beckenvenenthrombosen. Selten: allergische Hautreaktionen, Photosensibilität, Pigmenteinlagerung, Korneaeinlagerung, Linseneinlagerungen, passagere Leberfunktionsstörungen, Abflußstörungen Galle, Gelbsucht. Selten: Blutzellschäden (Leukopenie, Thrombopenie, Eosinophilie, Panzytopenie), Einzelfälle bei Dapotum: Agranulozytose. Gelegentlich: sexu. Funktionsstörungen, Menstruationsstörungen, Galaktorrhoe, Gynäkomastie, Gewichtszunahme, Störung Glukosestoffwechsel. Lupus- erythematodes-ähnliches Syndrom, Hirnödem, angioneurotisches Ödem, Quincke Ödem, Asthma, Bronchialpneumonie. Bei hospitalisierten psychotischen Patienten unerwartete, ungeklärte Todesfälle, frühere Hirnschäden, Krampfanfälle als prädisp. Faktoren. Selten bei Dapotum: lebensbedrohliches maligne neuroleptisches Syndrom mit Fieber > 40°C, Muskelstarre (Anstieg Myoglobin, Creatinkinase-Aktivität im Blut. Nach längerfristiger Anwendung häufig (insbes. b. ält. Pat. u. b. weibl. Geschlecht) anhaltende Spätdyskinesien vor allem im Mundbereich manchmal bleibend. Spätdyskinesien unter Neuroleptika-Therapie versteckt und nach Beendigung bei Dapotum Behandlung auftauchen.
Medikamente, die wie Dapotum D 2,5 den Wirkstoff Fluphenazin enthalten: Fluphenazin, Lyogen, Lyorodin, Omca.
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(c) by Dipl.-Psych. Christian Hilscher (2006)
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