Lithiumsalze - PhasenprophylaktikumPhasenprophylaktikum bzw. Lithium-SalzLithiumsalze gehören wie Carbamazepin und Valproinsäure zu den Phasen-Prophylaktika oder Rezidiv-Prophylaktika und werden heute hauptsächlich für die Rückfall-Vorsorge benutzt.Die Lithium-Therapie ist problematisch bei Schädigungen von Herz, Niere, Schilddrüse und anderen inneren Organen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte es auch nicht angewendet werden. Es ist also unbedingt eine umfassende Abklärung seitens des Hausarztes mit dem Psychiater notwendig. Auch hinsichtlich der Wahl des Lithiumsalzes gibt es einiges zu beachten: Die unterschiedlichen Lithiumsalze ( wie Lithiumaspartat, Lithiumcarbonat, Lithiumacetat, Lithiumsulfat) enthalten unterschiedlich hohe Lithiummengen. Nebenwirkungen der Phasenprophylaktikum / Lithiumsalz-Therapie können sein: Brechreiz, Übelkeit, Durchfall, Polyurie, Polydipsie, Muskelschwäche, Tremor der Hände (wieder abklingend). Gewichtszunahme. Oft: Arthralgie, Muskelschwäche, Myalgie, Tremor, Faszikulation, unwillkürliche Bewegung der Extremitäten, Ataxie, choreoathetotische Bewegungen, hyperaktive Sehnenreflexe, extrapyramidalmotorische Symptome, Synkopen, Krampfanfälle, Kopfschmerzen, verwaschene Sprache, Koordinationsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Somnolenz, Koma, Gedächtnisverlust, Stupor, Halluzinationen und einige mehr (Lithiumsalze Nebenwirkungen). Lithiumsalze sind schnell überdosiert und müssen deshalb langsam vom Arzt angepaßt und so eingestellt werden. Lithiumsalze zeigen gegen Depressionen erst nach 4-6 Wochen Wirkung, gegen Manien oft schon nach 1 Woche. Liste der PhasenprophylaktikaHypnorex, Litarex, Lithiofor, Lithium, Neurolepsin, Neurolithium, Oligosol, Priadel, Quilonorm, QuilonumAlphabetisches Verzeichnis chemischer Psychopharmaka, Gliederung Psychopharmaka Psychologische Beratung Schlüsselwörter: lithium-salze, lithiumsalz, Phasen-Prophylaktika, Rezidiv-Prophylaktika, Phasenprophylaktikum |
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