Zotepin

Autor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, Copyright

Zotepin gehört zu den Neuroleptika

Gegenanzeigen bei Zotepin



Zotepin
Sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden; Kontraindiziert.
Während der Stillzeit: Kontraindiziert.

Gegenanzeigen: Vergiftung durch Alkohol und Medikamente wie Opioide, Hypnotika und Psychopharmaka; toxische Psychosen und komatöse Zustände. Kinder unter 14 Jahren. Überempfindlichkeit gegen Zotepin und verwandte Neuroleptika vom Phenothiazin- und Thioxanthen-Typ oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nur vorsichtig, überwacht und/oder geringer dosiert einsetzen von Zotepin bei: Glukose-Galaktose-Malabsorption ... Laktasemangel ... Galaktoseintoleranz - auf Hilfsstoffe achten, Harnverhaltung - vorsichtig dosieren wegen anticholinerger Effekte; Herzerregungsleitungsstörung, Vorsicht bei vorgeschädigtem Herzen, Herzrhythmusstörungen, organischer Hirnschaden, Hyperprolaktinämie, schwere Hypertonie, Hypokaliämie, schwere Hypotonie; Kombination meiden mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall verlängern oder eine Hypokaliämie hervorrufen können; Krampfanfälle in der Anamnese, schwere Leberfunktionsstörung, Alter über 65 Jahre - Vorsicht: größere Wahrscheinlichkeit von Blutdruckabfall, extrapyramidalen Störwirkungen, Sedierung, anticholinergen Effekten und Spätdyskinesien, meist niedrigere Dosierungen ausreichend. Angina pectoris, Arteriosklerose, Asthma bronchiale, chronische Atemstörungen, Blutbild therapiebegleitend kontrolliern; bei vorbestehenden pathologischen Blutwerten nur bei zwingender Indikation anwenden. Bradykardie. Magenausgangs, Pylorus-, Darmstenose. Schwere Depression. Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren. Engwinkelglaukom; antiepileptische Therapie nicht unterbrechen, Senkung der Krampfschwelle durch Neuroleptikum möglich. Glaukom, therapiebegleitende Kontrolle der Leberenzyme erforderlich; ggf. Dosis reduzieren, Leberschaden, Lungenemphysem, malignes neuroleptisches Syndrom in der Vorgeschichte, Mammatumor, Menstruationsstörung - bei Hyperprolaktinämie, Niereninsuffizienz, Nierenschaden, chronische Obstipation, orthostatische Hypotonie, Parkinson-Syndrom und andere Stammhirnerkrankungen, Phäochromozytom - Rebound-Hypertonie, Pneumonitis, Prolaktinom - prolaktinabhängige Tumoren, Prostatahyperplasie mit Restharnbildung: vorsichtig dosieren wegen anticholinerger Effekte. Angeborenes langes QT-Syndrom, Stammhirnprozess, Thrombose.

Zotepin Einordnung unter: Neuroleptika, Psycholeptika, Antipsychotika, Phenothiazin- und Thioxanthen-Typ. Nebenwirkungen von Zotepin, Zotepin Wechselwirkungen.

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