Escitalopram

Autor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, Copyright

Escitalopram: Antidepressiva

Gegenanzeigen und Beschränkungen bei Escitalopram



Gegenanzeigen - Escitalopram

Escitalopram nicht anwenden bei: Einnahme von nicht selektive, irreversible MAO-Hemmern. Escitalopram nicht früher als 2 Wochen nach Therapieende mit einem irreversiblen MAO-Hemmer sowie nicht früher als einen Tag nach Absetzen des reversiblen MAO-Hemmers (RIMA) Moclobemid. Nicht selektive MAO-Hemmer dürfen nicht früher als 7 Tage nach Absetzen von Escitalopram angewendet werden. Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Anwendungsbeschränkungen von Escitalopram

Beschränkungen bei der Anwendung von Escitalopram: Personen über 65 Jahre und unter 18 Jahren. Panikstörungen, Manie in der Vorgeschichte, bei kontrollierter Epilepsie sorgfältige Überwachung. Diabetiker, Patienten mit suizidalem Verhalten oder Gedanken in der Vorgeschichte. Einnahme von SSRIs mit oralen Antikoagulantien und mit AM, die die Thrombozytenfunktion beeinträchtigen (atypische Antipsychotika und Phenothiazine, die meisten TZA, ASS und NSAR, Ticlopidin und Dipyridamol) und Patienten mit bekannter Blutungsneigung. Elektrokrampftherapie. Gleichzeitige Einnahme von AM mit serotonergem Effekt, wie Sumatriptan, andere Triptane, Tramadol oder Tryptophan (Risiko Serotonin-Syndrom). Johanniskrautpräperate: erhöhte Gefahr des Auftretens von NW. Hyponatriämie, Niereninsuffizienz, Leberinsuffizienz.

In der Schwangerschaft: Kontraindiziert.
Während der Stillzeit: Kontraindiziert.

Escitalopram Einordnung unter: Psychoanaleptika, Antidepressiva, Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer. Nebenwirkungen von Escitalopram, Escitalopram Wechselwirkungen.

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