Gegenanzeigen bei CarbamazepinCarbamazepin Gegenanzeigen / Warnhinweise - CarbamazepinKnochenmarksschädigung, Blutbildungsstörung, Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte, atrioventrikulärer Block, Paragruppenallergie, bekannte Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder andere Bestandteile des Medikamentes oder gegen trizyklische Antidepressiva, akute intermittierende Porphyrie. Bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern und/oder Voriconazol.Anwendungsbeschränkungen von CarbamazepinPatienten mit Absencen. Frühere oder bestehende hämatologische Erkrankung, hämatologische Reaktionen auf andere Arzneimittel in der Vorgeschichte, gestörter Na-Stoffwechsel - Elektrolytstörung, Hyponatriämie, Herzkrankheit, schwere Herz-, Leber- und Nierenfunktionsstörung, Patienten mit myotoner Dystrophie. Bei Auftreten bestimmter Nebenwirkungen bzw. Symptome kurzfristige Kontraindikation erforderlich/Absetzung erwägen. Regelmäßige Kontrolle von Blutbild, Nieren- und Leberfunktion, Carbamazepin-Spiegel sowie bei Kombinationstherapie Kontrolle der Plasmakonzentration der anderen Antiepileptika. Engwinkelglaukom, Glaukom - Vorsicht wegen anticholinerger Effekte von Carbamazepin - Augeninnendruck regelmäßig messen, Fruktose-Intoleranz, Frauen im gebärfähigen Alter. Im Anwendungsgebiet „Alkoholentzugssyndrom“ nur unter stationären Bedingungen. In Kombination mit Lithium zur Prophylaxe manisch-depressiver Phasen darauf achten, dass eine bestimmte Plasmakonzentration von Carbamazepin nicht überschritten wird (8µg/ml), der Lithiumspiegel in einem niedrigen therapeutischen Bereich gehalten wird (0,3-0,8mval/L) und eine Behandlung mit Neuroleptika länger als 8 Wochen zurückliegt. Schutz vor starken Sonneneinstrahlung - Photosensibilisierung. Bei Patienten über 65 oder unter 6 Jahren nicht zu empfehlen oder nur unter strenger Indikationsstellung.In der Schwangerschaft nur bei strenger Indikation. Im Tierversuch teratogen; beim Menschen: Spina bifida (1%), Hypoplasie der Fingernägel, Lidfalten, kraniofaziale Defekte wie Mikrozephalie, kurze Nase, schräge Lidspalten, ferner Entwicklungsstörungen, Meningomyelozele bei Exposition im ersten Trimenon (Inzidenz 1% der Exponierten, alpha1-Fetoprotein bestimmen); wegen der schweren Störwirkungen in der gesamten Schwangerschaft relativ kontraindiziert; nur bei Wirkungslosigkeit der klassischen Antiepileptika und bei Trigeminus-Neuralgie verwenden; besonders zwischen dem 20. und 40. Tag der Schwangerschaft ist die Dosis so niedrig wie möglich zu halten, möglichst als Monotherapie; um hohe Spitzenkonzentrationen zu vermeiden, ist die Tagesdosis auf mehrere kleine Dosierungen über den Tag zu verteilen, Plasmaspiegel sollen regelmäßig kontrolliert werden und im unteren Bereich liegen (3-7 µg/ml); ggf. Folsäuresubstitution. Während der Stillzeit: strenge Indikationsstellung; zur Vermeidung von Blutungskomplikationen bei Neugeborenen prophylaktisch in den letzten Wochen der Schwangerschaft Vitamin K für die Mutter und nach der Geburt für das Neugeborene empfohlen. Carbamazepin Einordnung unter: Antiepileptika - Carboxamid-Derivate. Nebenwirkungen von Carbamazepin, Carbamazepin Wechselwirkungen. Hinweise ! Psychopharmaka - Psychopharmaka-Nebenwirkungen - Psychopharmaka Gegenanzeigen |
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