Benzatropin

Autor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, Copyright

Benzatropin ist ein Parkinsonmittel

Gegenanzeigen bei Benzatropin

Benzatropin
Nicht anwenden, wenn eines der folgenden Beschwerdebilder vorliegt: schwere Colitis ulcerosa, mechanische Darmstenose, Verwachsung / Synechie Engwinkelglaukom, Ileus mit Obstruktionen im Magen und Darm oder paralytischer Ileus, akutes Lungenödem, toxisches Megakolon, Prostatahyperplasie mit Restharnbildung, Pylorusstenose, Tachyarrhythmie, Überempfindlichkeit gegen Wirkstoff bzw. andere Anticholinergika oder einen der sonstigen Bestandteile, schwere Zerebralparese.

Anwendungsbeschränkungen bei Benzatropin



Beschränkte Anwendung bei: vorsichtige Dosierung bei Alter über 65 Jahre, bei Übererregtheit, Verwirrtheit, Dösigkeit auch nach geringen Dosierungen möglich; Angina pectoris, Harnverhaltung, Vorsicht bei Herzrhythmusstörungen und hirnorganischen Syndrom; Hitzeexposition - Vorsicht: vermindertes Schwitzen begünstigt Hitzekollaps, insbesondere bei Kindrn und Älteren; bei Hyperthyreose und anderen Erkrankungen, bei denen eine beschleunigte Pulsfrequenz nicht erwünscht ist.

Bei Schwangerschaft in den letzten Wochen: beim Ungeborenen ist eine Maskierung von Bradykardien durch atropininduzierte Tachykardie, unter der Geburt Herzrhythmusstörungen bei Mutter und Kind möglich und Beeinträchtigungen des autonomen Nervensystems des Feten. Während der Stillzeit: Anticholinergikum geht in Milch über, Schadeffekte möglich, Hemmung der Laktation möglich; --> nicht stillen.

Benzatropin Einordnung unter: Parkinsonmittel. Nebenwirkungen von Benzatropin, Benzatropin Wechselwirkungen.

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