Amitriptylin

Autor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, Copyright

Amitriptylin - Antidepressiva

Gegenanzeigen bei Amitriptylin



Absetzen bei: Überempfindlichkeit, akute Alkoholvergiftungen, Schlafmittelvergiftungen, Schmerzmittelvergiftungen und Psychopharmakavergiftungen, Harnretention, Delirien, unbehandeltes Engwinkelglaukom, Prostatahypertrophie mit Restharn, Pylorusstenose, paralytischer Ileus.

Rel.: Prostatahypertrophie ohne Restharn, Leber- oder Niereninsuffizienz, erhöhte Krampfbereitschaft, Störungen der Blutbildung, Hypokaliämie, Bradykardie, angeborenes langes QT-Syndrom oder andere klinisch signifikante kardiale Störungen (insbesondere koronare Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrythmien); gleichzeitige Behandlung mit AM, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern oder eine Hypokaliämie hervorrufen können.

Neugeborene und Säugl. bis zum Alter von 6 Monaten. Kndr bis 16 Jahre nur bei zwingender Indikation behandeln.

Bei älteren oder geschwächten Patienten und bei Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Atmungsschwäche (chronischer obstruktive Ateminsuffizienz) sowie eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist Vorsicht geboten.

Kontraindiziert bei Schwangerschaft und in der Stillzeit.

Amitriptylin Einordnung unter: Psychoanaleptika, Antidepressiva, Nichtselektive Monoamin-Wiederaufnahme-Hemmer. Nebenwirkungen von Amitriptylin, Amitriptylin Wechselwirkungen.

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