Gegenanzeigen bei AmisulpridAmisulprid Sollte nur wenn zwingend erforderlich während der Schwangerschaft angewendet werden. Während der Stillzeit vorsichtshalber abstillen. Gegenanzeigen bei Amisulprid: Bei bestehenden prolaktinabhängigen Tumoren: hypophysäre Prolaktinome und Brustkrebs; Phäochromozytom; stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance kleiner als 10 ml/min); Kombination mit Levodopa; Kombination mit AM, die schwerwiegende Herzrhythmusstörungen auslösen können (Torsade de pointes): AM zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen der Klassen I und III (Chinidin, Disopyramid, Mexiletin, Flecainid, Propafenon, Amiodaron, Sotalol). Bepridil, Cisaprid, Sultoprid, Thioridazin, i.v.-Gabe von Erythromycin, Vincamin, Halofantrin, Pentamidin, Sparfloxacin, Imidazol-Antimykotika; Kdr und Jugendl. unter 18 Jahre sowie Patienten älter als 65 Jahre wegen mangelnder Erfahrungen. Anwendungsbeschränkungen bei Amisulprid: sehr selten: malignes neuroleptisches Syndrom (bei Auftreten von Hyperthermie, insbesondere bei hohen Tagesgaben, absetzen); Reduzieren der Dosis bei leichter bis mittelmäßig eingeschränkter Nierenfunktionsstörung (Krea-Clearance kleiner als 10 ml/min); Vorsicht bei: kardialen Störungen, Bradykardie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, kongenitaler oder erworbener QT-Verlängerung wegen dosisabhängiger QT-Verlängerung, Patienten mit anamnestisch bekannter Epilepsie (Erhöhung der zerebralen Krampfbereitschaft möglich), bei bestehender Parkinson’scher Erkrankung (Eine Verschlechterung dieser Krankheit ist nicht ausgeschlossen - nur anwenden, wenn eine neuroleptische Behandlung unabdingbar ist). Galaktoseintoleranz, Lapp-Laktasemangel, Glukose-Galaktose-Malabsorption. Amisulprid Einordnung unter: Neuroleptika, Psycholeptika, Antipsychotika, Benzamide. Nebenwirkungen von Amisulprid, Amisulprid Wechselwirkungen. Hinweise ! Psychopharmaka - Psychopharmaka-Nebenwirkungen - Psychopharmaka Gegenanzeigen |
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