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Archiv der Psychologischen Beratung Online


Forum- und Gästebucheinträge der Psychologischen Beratung Online: 2005-3




Beitrag Nummer 20 19.08.2005 um 18:31 Uhr
[Eingetragen von Christian Hilscher] [Homepage]

Hallo Nicolette,
ich kann in diesem Rahmen nur eine kurze Antwort geben:
In Anbetracht dessen, daß sich Ihre "Schüchternheit" bzw. Ängste scheinbar nicht stabilisieren, sondern schlimmer werden und Sie anfangen darunter sehr zu leiden, halte ich es für wichtig, daß Sie eine(n) PsychotherapeutIn aufsuchen.
Und Ja, es kann Ihnen bei Ihrem Problem geholfen werden !
Gruß
Christian Hilscher

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Beitrag Nummer 19 19.08.2005 um 17:41 Uhr
[Eingetragen von nicolette aus Ch]

ich bin sehr schüchtern, nicht immer, aber oft. in letzter zeit nimmt diese schüchternheit ausmasse an, da frag ich mich manchmal, ob das noch normal ist. am schlimmsten sind für mich aperos, parties usw. dieses herumstehen und schwatzen ist für mich der reinste horror. ich habe eine fast körperliche angst davor, weiss garantiert nichts zu sagen und kann fast nicht normal stehen, weil ich mich so unwohl fühle. im konservatorium, wo ich studiere, ist es mir fast nicht möglich, in die cafeteria zu gehen, wenn dort noch andere leute sind. oft gehe ich direkt zum bahnhor, obwohl ich dort noch eine stunde auf meinen zug warten muss, nur um niemandem zu begegnen. am schlimmsten ist bei den männern. da kommt noch die erotsiche spannung dazu, welche einen ja eh etwas verklemmt macht.
ich kann auch ganz anders sein: wenn ich mich wirklich wohlfühle, bin ich eigentlich schnell einmal eine sehr extravertierte perwon, die sogar gerne im mittelpunkt steht. das heisst, ich kippe dann ins gegenteil. aber in letzter zeit gint es gar keine solchen situationen mehr, da ich vor begegnungen richtig fliehe. so lerne ich auch niemand kennen. und wenn doch, dann benehme ich mich vor lauter verklemmtheit so idiotisch, dass man mich für irgendwie ein wenig behindert hält. es hat auch schon ernsthafte konsequenzen: ich habe einen disziplinarverweis bekommen am konservatorium, weil ich viele stuinden geschwänzt habe. aber ich war zum teil bereits im gebäude, konnte aber wegen der schüchternheit den unterrichtsraum nicht betreten und ging wieder nachhause.
ist das noch normal? wenn nicht, kann man etwas tun dagegen?
nicolette

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Beitrag Nummer 18 19.08.2005 um 11:16 Uhr
[Eingetragen von Christian Hilscher] [Homepage]

Hallo, ich bin der Webmaster der Site onlineberatung-therapie.de.
Ich möchte alle ausdrücklich ermuntern, hier Ihre Erfahrungen mit Psychotherapeuten, Psychopharmaka, Kliniken etc. reinzuschreiben, um so Rat- und Hilfesuchenden den Zugriff auf Infos aus erster Hand zu ermöglichen.

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Beitrag Nummer 17 12.08.2005 um 21:48 Uhr
[Eingetragen von lea]

hallo zusammen,ich habe die seite heute entdeckt und ich dachte mir es kann nicht schaden etwas zu schreiben.ich leide seit ca.4 jahren an angstattacken und es schränkt mein leben komplett ein.meine grösste angst ist,dass es mich niewieder loslassen wird und ich dadurch alles verliere was mir wichtig ist.ich kann seitdem nicht mehr in urlaub fahren geschweige denn die stadt verlassen in der ich wohne,da alles was fremd ist, mir so grosse angst macht,dass ich sofort in meiner "sicheren"umgebung,meistens in meiner wohnung oder irgendwo in der nähe sein muss,damit das nicht so häufig passiert.ich habe keine ahnung woher ich noch die kraft nehmen soll,denn ich habe dass gefühl niemand versteht dass,vor allem deshalb nicht,weil es kaum jemand merkt.ich habe wirklich angst verrückt zu werden und die kontrolle über mich zu verlieren,aber alle um mich herum halten mich für normal...das ist so paradox

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Beitrag Nummer 16 22.07.2005 um 15:03 Uhr
[Eingetragen von rikimaus aus Österreich]

Hallo!
Bin gerade eben auf diese Seite gestossen und traue mich jetzt einfach mal zu schreiben - bzw. zu fragen.

Ich bin seit 6 Wochen wegen meiner postpartalen Depression (Zwangsgedanken, Angst - und Paniktacken...) in Behandlung. Ich bekomme "Cipralex" und "Mirtel" und komme gut damit zurecht. Mein Zustand hat sich schon sehr gebessert. Nun meine Frage: gehen diese Zwangsgedanken wirklich irgenwann ganz weg? Fange jetzt auch noch eine Psychotherapie an und evtl. auch Hyphnose. Die Zwangsgedanken sind für mich sehr belastend, auch wenn sie schon sehr viel weniger und besser zu ertragen geworden sind.

Ist es richtig, dass die Zwangsgedanken ein Ausdruck meiner Angst ist? Und kann man die Angst wirklich in einer Gesprächstherapie besiegen?

Das waren jetzt viele Fragen aufeinmal - sorry dafür - aber das Thema brennt mir unter den Nägeln!

Vielen Dank schon mal im Voraus und liebe Grüße aus Österreich!
Marika


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