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Psychologische Online Kurzinfos


Nachfolgend sehen Sie Kurznachrichten/-infos über Begriffe/Keywords die psychologisch relevant sind.


Serotoninmangel
Serotoninmangel Serotonin ist ein Neurotransmitter hergestellt in unserem Körper aus der Aminosäure Tryptophan. Typtophan ist in Schokolade, Bananen, Himbeeren, Erdbeeren, Ananas, Milchreis, Sesam, Fisch und einigen anderen Lebensmitteln enthalten. Herrscht Serotoninmangel im Körper gibt es Mangelzustände. Serotoninmangel ist eine Art Streß fürs Gehirn. Verliebte, an Liebeskummer oder Eifersucht leidende, an Depressionen oder Zwangsstörungen leidende, generell psychisch Kranke haben Serotoninmangel. Diagnose Serotoninmangel durch Quantifizierung des Serotonintransporters im Blut möglich. Ursachen von Serotoninmangel: z.B. Niederkalorige Diäten, unregelmäßig essen, organisch. Behandlung von Serotoninmangel: regelmäßig vollwertig essen, Nahrungsergänzung (Medikamente), sinnvolles, erfülltes Leben führen.

Zyprexa
Zyprexa ist ein Medikament (gehört zu den Psychopharmaka) von Eli-Lilly das den Wirkstoff Olanzapin enthält. Zyprexa findet Anwendung bei Schizophrenie, manisch-depressive Erkrankungen (bipolare affektive Störungen). Zyprexa ist ein sogenanntes atypisches Neuroleptikum ähnlich Risperdal. Atypische weil angeblich mit weniger Nebenwirkungen (dafür wesentlich teurer: eins der teuersten Medikamente überhaupt). Nebenwirkungen Zyprexa: erhöhtes Diabetes- und Schlaganfallrisiko, starke Gewichtszunahme und Haarausfall. Weitere Nebenwirkungen von Zyprexa: Schläfrigkeit, Gewichtszunahme, orthostatische Hypotonie, Mundtrockenheit, Verstopfung, Leberschäden, Schwindelgefühl, Parkinsonismus und Dyskinesie. Mehr zu Zyprexa unter Zyprexa

Tourette
Tourette-Syndrom Definition: neuropsychiatrische Erkrankung mit Tics verbunden. Tourette-Syndrom Symptome: Muskelzuckungen, Lautäußerungen (z.B. Koprolalie), Symptome kommen und verschwinden unvorhergesehen, Tourette-Syndrom Erkrankung beginnt vor 21 Lebensjahr. Tourette-Syndrom Ursachen: bisher keine organische Ursachen / Gründe gefunden. Vermutung rein psychisch. Aggressionen bei Tourette-Syndrom gegen sich selbst als auch gegen andere möglich - Verlust der Impulskontrolle. Diagnose Tourette-Syndrom: wenn entsprechende Symptome vorhanden. Medikamente die bei Tourette-Syndrom zum Einsatz kommen: Tiaprid (Tiapridex®), Pimozid (Orap®), Haloperidol (Haldol®), Clonidin (Catapresan®), Fluphenazin (Dapotum® oder Lyogen®), Clonazepam (Rivotril®), Methylphenidat (Ritalin®), Pemolin (Tradon®), wenn zusätzlich Zwangsstörungen: Clomipramin (Anafranil®), Fluvoxamin (Fevarin®), Paroxetin (Tagonis®), Fluoxetin (Fluctine®), Sulpirid (Dogmatil®).



Statistik psychische Erkrankungen: Agoraphobie Statistik Männer: 1,5% Frauen 2,5%. Statistik Epidemiologie Angststörung : 25% aller Angststörungen sind soziale Phobie. ca. 25% sind spezifische Phobie. 1-2% Sechs-Monats-Prävalenzrate. Spezifische Phobie Statistik : Sechs-Monats-Prävalenzrate von 4-12%, Frauen 90-95%. Eßstörung Statistik : Frauen 95% bei Anorexie. Prävalenzen bei ca. 0,01 bis 1% für Frauen (Alter 12 bis 20). Bulimie Statistik : Prävalenz 1 und 3% für Frauen (Alter 18 - 35) (Angelsachsen). Deutschland Frauen 2,8%. 1% Männer.

Verlustängste
Verlustängste Ursachen / Gründe: 1. zu starke Bindung an Mutter (Eltern) und Abhängigkeit durch zu starke "Verwöhnung" - 2. Versagung seitens der Mutter (Eltern), Kind ist nicht gewollt, Kind erfährt Ablehnung oder feindselige Gefühle 3. Verlustängste durch "schlechte" Erfahrungen im Leben. Verlustängste Symptome: Entwicklung von Gleichgültigkeit, Resignation gegenüber Menschen und der Welt, negative Kognitionen, Depressionen, Pessimismus. Verlustängste körperliche Symptome: Somatisierung in Richtung Nahrungsaufnahme: Eßstörungen ("Fettsucht" also Adipositas, Bulimie, Anorexie), Gedächtnisschwäche. Verhalten Depressiver mit Verlustängste in Beziehungen: starker Wunsch dem anderen möglichst immer ganz nahe zu sein, deshalb Versuche sich oder anderen abhängig zu machen. Große Angst vor Alleinsein und Verlassen werden durch Entfernungen vergrößert (Ferne vor allem auch gefühlsmäßig). Behandlung und Therapie von Verlustängste: Betroffener mit Verlustängste müßte seine Eigenständigkeit, Selbstvertrauen und Unabhängigkeit entwickeln. Schwierigkeit: Die enge Bindung müßte dazu gelockert werden, doch entsteht hier wieder starke Verlustängste. Weitere Zeichen, Symptome und Verhalten von Depressiven mit Verlustängste: Neigung zu Idealisierung des Partners, Verharmlosung bzw. Nichtbeachtung der "schlechten" Seiten, der Schwächen des Partners, versucht Beziehungen nicht zu gefährden. Deshalb vermeidet er Konflikte und versucht sich von seiner "besten" Seite zu zeigen: Verzichtsbereitschaft, Mitleid, Bescheidenheit, Selbstlosigkeit etc.
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Was ist: Psychiatrie und Psychotherapie
Psychiatrie: Die Psychiatrie ist die Wissenschaft der Seelenheilkunde. Der Begriff Psychiatrie kommt aus dem Griechischen ..... weiterlesen Psychiatrie.

Panikstörung
Panikstörung: Eine Panikstörung liegt vor wenn Panikattacken wiederholt auftreten. Symptome bei Panikstörung (einzelne Panikattacke): Mundtrockenheit, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Depersonalisation (siehe auch Depersonalisationen), Derealisation, Herzrasen, Herzklopfen, Herzfrequenz, Schweißausbrüche, feinmotorisches oder grobmotorisches Zittern. Weitere Symptome bei Panikstörung: Angst vor Kontrollverlust, Angst verrückt zu werden, Ohnmachtsgefühl, Brustschmerzen, Übelkeit, Unruhegefühl im Magen, Schwindel, Unsicherheit, Schwäche, Benommenheit. Weitere Symptome bei Panikstörung: Angst zu sterben, Hitzegefühle, Kälteschauer, Gefühllosigkeit, Kribbel im Körper. Dauer Panikstörung (einzelne Panikattacke): meistens 5-30 Minuten. Diagnose Panikstörung (einzelne Panikattacke): mind. 4 der 14 Symptome treten auf. Auftreten der Panikstörung (der einzelnen Panikanfälle): aus "heiteren Himmel", situationsgebunden durch phobische Reize. Panikstörung tritt oft auf: bei spezifische Phobie, soziale Phobie, besonders oft bei Agoraphobie. Therapie bei Panikstörung: Verhaltenstherapie - Konfrontationstherapie. Mehr zur Angst



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