Psychotherapie

Verhaltenstherapie und Zwangsstörung

Autor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, Copyright

Kognitive Verhaltenstherapie verbessert Therapie mit SRI bei Zwangsstörung

Kognitive Verhaltenstherapie zusammen mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SRI - Serotonin Reuptake Inhibitor) ist eine bessere Therapie bei pädiatrischen Zwangsstörungen (Zwangsneurosen) als die Gabe der Psychopharmaka allein, nach einer in der 21.September Ausgabe des Journal of the American Medical Associations herausgegebenen Studie.

Martin E. Franklin, Ph.D. von der University of Pennsylvania School of Medicine in Philadelphia und Kollegen untersuchten die Wirkungen von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern erweitert mit kognitiver Verhaltenstherapie. Eine Gesamtzahl von 124 ambulanten Patienten im Alter von 7 bis 17 Jahren mit Zwangsstörungen wurde zu einer von drei Behandlungsstrategien von jeweils sieben Sitzungen über 12 Wochen von 2004 bis 2009 zugeteilt:
nur Psychopharmaka, Psychopharmaka plus kognitive Verhaltenstherapie Anweisungen, oder Psychopharmaka plus kognitive Verhaltenstherapie (14 Sitzungen).
Eine Verbesserung bezüglich des obsessive-compulsive scale Scores von 30 Prozent oder mehr und Änderung des fortlaufendem Scores über 12 Wochen waren die Ergebnismaße.

Die Forscher stellten fest, dass die Gabe von SRI-Psychopharmaka plus kognitive Verhaltenstherapie auf allen Ergebnismaßen überlegen war. Die Analyse ergab, dass 68,6 in der plus kognitive Verhaltenstherapie ansprachen; dies war bedeutend mehr als die 34 und die 30 Prozent in der plus kognitive Verhaltenstherapie Anweisungen beziehungsweise in der Psychopharmaka-Gruppe.

Paarweise Vergleiche zeigten, das die plus kognitive Verhaltenstherapie Strategie den anderen Strategien bedeutend überlegen war. Die plus kognitive Verhaltenstherapie Anweisungen-Srategie war nicht bedeutend besser als Psychopharmaka allein.

"Die Erweiterung des der Behandlung mit SRI-Psychopharmaka mit kognitiver Verhaltenstherapie war wirksam, und zeigte, dass die Kombination von kognitiver Verhaltenstherapie und SRI-Psychopharmaka besser ist als eine Psychopharmaka-Monotherapie", schreiben die Autoren.

Einer der Studienautoren offenbarte finanzielle Verbindungen zur Pharmaindustrie, einschließlich AstraZeneca, Pfizer und Wyeths.
Quelle: Journal of the American Medical Associations, September 2011
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