Für einige ist es Harry Potter und die tödliche LangeweileEine neue Studie hilft zu erklären, warum einige Leute die "Harry Potter" Serie über einen jungen Zauberer beim Aufwachsen in seiner Welt und dem Kampf gegen das Böse so sehr lieben bzw. verabscheuen. Nach Russell Webster, Doktorand der Psychologie an der Kansas Landesuniversität, erfahren Menschen Fantasy unterschiedlich, und einige genießen sie mehr als andere.Webster stellte fest, dass Menschen an Fantasy auf verschiedenen Ebenen kognitiver und emotionaler Intensität teilnehmen, was hilft zu bestimmen, wie sehr sie ein Fantasybuch oder Film genießen. "Bei Filmen wie 'Herr der Ringe' und 'Harry Potter' gibt viele Aspekte, die Leute ansprechen", sagte Webster. "Fantasy ist ein allgemeiner Rahmen, in den Menschen 'passen' können. Man hat Fantasy, aber dann auch Action, Drama, Beziehungen und andere Dinge, die darin geschehen". Webster definiert Fantasy als eine Art der Schilderung - wie in einem Buch, Film oder einem Kunstwerk - die übernatürliche, unwirkliche oder unmögliche Aspekte in sie einbezieht. Dies unterscheidet sie von Science-Fiction, die oft eine Erklärung hinter einer unglaublichen Macht hat. Websters Forschung erscheint in einer neuen Ausgabe der Zeitschrift Imagination, Cognition and Personality. Zwei Studien wurden ausgeführt: eine mit einer schriftlichen Erzählung und einer anderen mit visueller Schilderung. Für die schriftlichen Schilderungen lasen die Teilnehmer eine Passage, die einen Sonnenaufgang beschrieb, und sollten sich vorstellen, wie sie entweder die aufgehende Sonne beobachten oder zu ihm hinfliegen.
Einige Personen fügen Fantasy in Situationen ein, die keine fantastischen Elemente beinhalten. Zum Beispiel, wenn Teilnehmer, die einen höheren Fantasyhang oder Absorption hatten, sich die aufgehende Sonne in seiner ersten Studie vorstellten, neigten sie mehr dazu, sich vorzustellen, dass sie selbst flogen. "Sie schienen übernatürliche Elemente in Schilderungen zu bringen, die keine Fantasy einschließen", sagte Webster. "Dies zeigt, dass es sein könnte, dass die Leute versuchen, ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Fantasien im Alltagsleben dadurch zu schaffen, indem sie mit offenen Augen träumen." Hoch entwickelte Technik hat die Filme in den letzten Jahren dramatisch verbessert. Spezialeffekte sind an einem Punkt angekommen, wo Filmemacher fantastische Elemente auf dem Bildschirm schaffen können, die sowohl glaubhaft als auch vergnüglich zu beobachten sind. "'Es geht alles zurück auf eine gute Geschichte", sagte Webster. "Die Leute mögen gute Geschichten." Quelle: Imagination, Cognition and Personality, Nov. 2011 Kommentare (0) - Kommentar abgeben |
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