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Unterschiede bei Streßreaktionen zwischen Mann und FrauForscher der UCLA haben heraussgefunden, daß Frauen auf Streß anders reagieren als Männer. Die Forscher haben mehrere Studien zum Thema Streß begutachtet und ein Modell entwickelt wie Frauen mit den Stressoren in ihrem Leben umgehen. Wenn Frauen mit Stressoren konfrontiert werden, seien es ein schlechter Tag im Büro oder zu Hause, ein unvorhergesehenes Disaster oder ähnliches, tendieren sie dazu, sich ihren Kindern zuzuwenden und ihnen Fürsorge zu geben, oder sich um Kontakt und Hilfe von anderen zu bemühen. Die Unterstützung suchen sie dabei in der Regel von anderen Frauen. Dieses Verhalten wurde, so die Forscher, konnte durch Versuche mit dem Hormon Oxytocin in Zusammenhang gebracht werden, welches durch Streß im Körper freigesetzt wird. Es hat sich gezeigt, daß es Ratten und Menschen ruhiger, weniger ängstlich und sozialer machte. Menschen produzieren bei Streß Oxytocin, doch die männlichen Hormone sollen den Effekt von Oxytocin abschwächen, während weibliche Hormone den Effekt verstärken sollen. Sieht man sich diese Studie genauer an, stellt man gleich einen offensichtlichen Makel fest (den man übrigens in fast jeder Studie finden kann): Frauen sind hier unterrepräsentiert gewesen. Generalisierung aufgrund solcher Studien kann mit Skepsis begegnet werden. Quelle: Associated Press, 19.05.2000 |
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