Sedativa

Beruhigungsmittel, Sedativa, Hypnotika und Selbstmord.

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Beruhigungsmittel, Sedativa, Hypnotika und Risiko des Selbstmords bei Älteren.

Schlaftabletten sind mit einer vierfachen Zunahme des Selbstmordrisikos bei Älteren verbunden worden.

Forscher, die in die open access Zeitschrift schreiben, BMC Geriatrics zeigen, daß nach dem Sicheinstellen für die Gegenwart von psychiatrischen Bedingungen, Beruhigungsmittel, Hypnotika und Schlafmittel wurden beide mit einem gesteigerten Risiko des Selbstmords verbunden.

Anders Carlsten und Margda Waern von der Göteborg Universität führten eine Fallkontrollstudie aus, um zu bestimmen, ob bestimmte Arten von psychotropen Drogen mit Selbstmordrisiko im späteren Leben verbunden wurden.

Entsprechend Carlsten, "Sedative Behandlung wurde mit einer fast vierzehnfachen Zunahme des Selbstmordrisikos in den Rohnalysen verbunden und blieb sogar nach Anpassung ein unabhängiger Risikofaktor für Selbstmord bei Gegenwart von Geistesstörungen. Ein gegenwärtiges Rezept für ein Hypnotikum zu haben, wurde mit einer vierfachen Zunahme des Selbstmordrisikos im eingestellten Modell verbunden."

Die Forscher vermuten, dass es sein kann, dass die Medikamente Selbstmordrisiko erhöhen, durch Auslösen von aggressiven oder impulsiven Verhaltens oder durch Liefern des Anlasses für die Leute eine Überdosis zu nehmen.

Sie weisen auch auf die Möglichkeit hin, dass diese Medikamente Markierungen für andere Faktoren verbunden mit Selbstmordrisiko sein kann, wie somatische Krankheit, funktionelle Behinderung, Alkoholmißbrauch, interpersonale Probleme, Mangel an sozialen Kontakten oder Schlafstörung.

Carlsten sagte, "es könnte sein, dass Personen mit diesen Problemen wahrscheinlicher, Gesundheitsversorgung suchen, und eventuell eher Rezepte für psychotrope Medikamente erhalten. Wie auch immer, die äußerst hohe Verschreibungsrate für diese Medikamente, eine sorgfältige Auswertung des Selbstmordrisikos sollte immer vorangehen, wenn einer älteren Person ein Beruhigungsmittel oder Schlafmittel verordnet werden soll."
Quelle: BMC Geriatrics 2009
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