Schlaf-Forschung

Therapie: Schlafentzug bei PTBS

Dieser Artikel basiert auf einer maschinellen Übersetzung und mag deswegen etwas holprig zu lesen sein. Copyright

Schlafentzug kann furchtbare Erinnerungen mildern

Normalerweise denken wir bei Schlafentzug an etwas, was mit negativen Nebenwirkungen verbunden ist. Weiter betrachten wir Schlaf als Heilungsprozess, der Stressabbau ermöglicht, auffrischt und uns vorbereitet auf zukünftige Herausforderungen.

Diesen Monat in der Zeitschrift Biological Psychiatry herausgegebene neue Forschung sieht sich die andere Seite der Medaille an, und herausgefunden hat, dass Schlaf-Entzug hilfreich sein kann, furchtbasierte Erinnerungen abzuhalten sich festzusetzen.

Der Befund kommt infolge von neuerer Forschung, die zeigte, dass Schlaf eine entscheidende Rolle beim Konsolidieren des Gedächtnisses spielt.

Jedoch sind nicht alle Erinnerungen gute Erinnerungen.

Ein wichtiger Bestandteil von Angststörungen, einschließlich posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), ist das Festsetzen von mit Furcht verbundenen Erinnerungen.

Deshalb entschieden die Forscher herauszufinden, ob Schlafentzug nach Exposition zu einem aversiven Ereignis die zugehörige Furcht eliminieren könnte, verursacht durch den Mangel an Gedächtniskonsolidierung, die normalerweise während des Schlafs auftreten würde.

Sie beurteilten gesunde Freiwillige, denen Videoclips von sicheren Autofahrten und unerwarteten Kraftfahrzeugunfällen gezeigt wurden.

Die Häflte der Freiwilligen wurde dann der Schlaf vorenthalten, während die andere Hälfte normal schlief. Spätere Testsitzungen ergaben, dass Schlafentzug die furchtzugehörigen Erinnerungen durch sowohl Furchterkennung als auch physiologische Furchtreaktionen entfernte und damit eine mögliche Therapie für Personen mit Posttraumatischer Belastungsstörung oder anderen Angststörungen aufzeigt.

Dr. Kenichi Kuriyama, Autor der Studie erklärte: "Schlafentzug nach Exposition zu einem traumatischen Ereignis, ob absichtlich oder nicht, kann helfen, Posttraumatische Belastungsstörung zu verhindern. Es kann sein, dass unsere Befunde helfen, die funktionelle Rolle akuter Schlaflosigkeit zu klären und eine prophylaktische Strategie der Schlafbeschränkung für die Verhütung der Posttraumatischen Belastungsstörung zu entwickeln."

Weitere Forschung ist notwendig, aber diese Befunde zeigen, dass Schlafentzug ein viel versprechender Weg für die mögliche Behandlung und Verhütung von Posttraumatischer Belastungsstörung ist.
Quelle: Biological Psychiatry, Dez. 2010
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