Psychische KrankheitenLösungsmittel: TetrachlorethenAutor: Dipl.Psych. Christian Hilscher, CopyrightLösungsmittel: Hohes Risiko für psychische KrankheitenNeue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Lösungsmittel Tetrachlorethen (auch bekannt unter: Perchlorethylen, Perchlor, PER, PCE), das z.B. in chemischen Reinigungen verwendet wird und sich im Trinkwasser wiederfindet (derzeitiger Grenzwert sind 10 µg pro Liter für die Summe von Trichlorethen und Tetrachlorethen), mit einem gesteigerten Risiko für psychische Krankheiten (mehr dazu hier) verbunden wird.PCE wird oft in der Industrie benutzt und für die Trockenreinigung in chemischen Reinigungen. Frühere Studien zeigten bereits, dass Tetrachlorethen ein Nervengift ist, das Stimmungsänderungen, Angst und Depression bei den Personen verursachen kann, die damit arbeiten. Obwohl die Langzeitwirkung dieser Chemikalie auf Kinder, die Tetrachlorethen ausgesetzt sind, weniger klar gewesen ist, gibt es Belege, dass Kinder von Menschen, die in der chemischen Reinigungsindustrie arbeiten, ein gesteigertes Risiko für Schizophrenie haben.
"Während die Wasserunternehmen die Rohre spülen, um dieses Problem anzugehen, sind die Leute in den chemischen Reinigungs- und Textilindustrien, sowie durch Konsumgüter immer noch Tetrachlorethen ausgesetzt, und so bleibt das Potenzial für ein gesteigertes Risiko für psychische Krankheiten." Quelle: Environmental Health, Jan. 2012 Kommentare (0) - Kommentar abgeben |
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