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Pestizidkontakt verbunden mit niedrigerem IQ bei Kindern
Pestizid Exposition scheint mit schlechteren IQ-Scores bei Kindern verbunden zu sein und könnte die kognitive Entwicklung, entsprechend drei am 21. April online in Environmental Health Perspectives herausgegebenen Studien, beeinträchtigen.
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Virginia Rauh, Sc.D., M.S.W. von der Universität von Columbia in New York City und Kollegen schätzten die Beziehung zwischen pränataler Chlorpyrifos (Anm.: Chlorpyrifos wird als Insektizid eingesetzt. Handelsnamen sind u. a. Dursban, Empire, Eradex, Lorsban, Loxiran, Stipend) Exposition und der Gehirnentwicklung unter 265 Kindern im Alter von 7 Jahren.
Die Forscher fanden, dass gesteigerte Chlorpyrifos Exposition mit Verminderungen im kognitivem Funktionieren verbunden ist, mit zwei verschiedenen Indizes: Working Memory Index und Full-Scale IQ.
In einer anderen Studie untersuchten Stephanie M. Engel, Ph.D. vom Mount Sinai School of Medicine in New York City, und Kollegen eine multiethnische Population von mehr als 400 schwangeren Frauen. Der mütterliche Urin des dritten Trimesters wurde auf Organophosphatmetaboliten analysiert. Die Kinder wurden bei 12 Monaten, 24 Monaten und 6 und 9 Jahren auf ihre Gehirnentwicklung untersucht.
Die Forscher stellten fest, dass pränatale Exposition zu Organophosphaten mit negativ kognitiver Entwicklung einherging, die bei 12 Monaten begann und sich durch die frühe Kindheit zog.
In einer dritten Studie stellten auch Maryse F. Bouchard, Ph.D. von der University of California in Berkeley, und Kollegen fest, dass pränataler Kontakt zu Organophosphat-Pestiziden mit schlechterer intellektueller Entwicklung im Alter von 7 verbunden werden konnte. |
"Diese Befunde sind", wahrscheinlich auf die allgemeine Bevölkerung anwendbar, sagte Bouchard in einer Erklärung. "Außerdem wurden die anderen zwei Studien, die herausgegeben wurden, in New York City gemacht, also kann die Verbindung zwischen Pestizid-Exposition und IQ nicht auf die Menschen beschränkt werden, die in einer landwirtschaftlichen Gemeinschaft leben."
Quelle: Environmental Health Perspectives, Mai 2011
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