Einigen Nebenwirkungen der Neuroleptika auf der SpurExperten sagen, dass etwa 14,4 Millionen US-Amerikaner Neuroleptika (Antipsychotika - mehr hier) nehmen. Diese Psychopharmaka (dazu hier mehr) werden normalerweise gegen bipolare Störung, Schizophrenie oder eine Anzahl von anderen Verhaltensstörungen verschrieben, und macht sie zu den am meisten verschriebenen Medikamenten in den USA.Leider sind die meisten Neuroleptika trotz ihrer breiten Anwendung dafür bekannt, dass sie Stoffwechselnebenwirkungen wie Fettleibigkeit und Diabetes verursachen. Natürlich bedeutet dies für die Patienten ein bedeutendes Dilemma, da sie wählen müssen zwischen: Verbesserung ihrer psychischen Verfassung und Schädigung ihrer physischen Gesundheit. Ein neues Forschungspapier ist in der Zeitschrift Molecular Psychiatry erschienen, was die von den Neuroleptika ausgelösten biochemischen Änderungen erörtert. Die Medikamente interferieren mit dem normalen Stoffwechsel durch die Aktivierung eines SMAD3 genannten Proteins. Das SMAD3 Protein ist wiederum ein wichtiger Bestandteil eines zellularen Prozesses der transforming growth factor beta (TGFbeta - deutsch: Transformierender Wachstumsfaktor) Signalkaskade genannt wird. Die TGFbeta Signalkaskade reguliert viele biologische Prozesse, z.B. das Zellwachstum, Entzündungen und Insulin-Signale.
"Die Tatsache, dass Antipsychotika diese Kaskade aktivieren, sollte für die Pharmakonzerne sehr wichtig sein. Wir hoffen, dass diese neue Information zur Entwicklung von verbesserten Medikamenten / Psychopharmaka führt." Quelle: Molecular Psychiatry, Februar 2012 Kommentare (0) - Kommentar abgeben |
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