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Geld: Macht es doch glücklicher ?


Wohlhabend zu sein scheint die negativen emotionalen Folgen von Krankheit, zumindest kurzfristig, abzuschwächen.

"Wenn ein großes neues Problem in Ihr Leben tritt, werden Sie wahrscheinlich damit fertig, aber es ist einfacher, wenn Sie entsprechende finanzielle Rücklagen haben." sagt Autor Dr. Peter Ubel, Professor für innere Medizin und Psychologie an der Universität Michigin.



In einer 8-jährigen Studie mit 478 Menschen über 50 Jahren, die zeitweise oder chronisch an einem Gebrechen litten, wurden die Testpersonen in eine Gruppe mit einem höheren Einkommen als der Median (98.400 $), und in eine Gruppe mit weniger als dem Median aufgeteilt. Die Testpersonen über dem Median wurden für substantiell fröhlicher befunden, sie fühlten sich weniger allein und weniger traurig als die Menschen mit einem geringeren Einkommen als dem Median.

Zwei Jahre später berichteten aber die mit geringeren Einkommen über eine gestiegene Fröhlichkeit und schlossen die Lücke, die es zu den Menschen mit höherem Einkommen gab.

Die Resultate werden von einigen anderen Studien bestätigt:

So zeigte z.B. ein Report vom Mid America Heart Institute of Saint Luke's Hospital in Kansas City, daß Herzpatienten, die über die Kosten ihrer Krankheit unglücklich waren, eine nahezu doppelte Sterberate innerhalb eines Jahres zeigten (5,9%) als jene ohne finanzielle Sorgen (3,5%). (Anm. des Webmasters: Das kann aber auch andere Gründe haben, z.B. weil reichere Leute sich besseres Essen, bessere Therapien usw. leisten können.)



Ubel sagt:"Obwohl die Studie keinen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von Geld und dem Glücklichersein bei Krankheit herstellt, sollte den Menschen klar gemacht werden, daß sie wahrscheinlich mit irgendeiner Art von Gebrechlichkeit im Verlaufe ihres Lebens an sich selbst konfrontiert werden, und es besser ist dann nicht über finanzielle Aspekte nachdenken zu müssen."

"Es schadet nicht vorzusorgen."


Quelle: HealthDay 2005


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