Legasthenie hängt wahrscheinlich nicht mit IQ zusammenLegasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung) bzw. Dyslexie ist eine relativ verbreitete Diagnose unter amerikanischen Kindern, sie trifft auf etwa 5 bis 10 Prozent zu.In der Vergangenheit wurde das Etikett Dyslexie auf Kinder angewendet, die hell und verbal verständlich waren, aber die sich mit dem Lesen schwertaten. Normalerweise schnitten diese Kinder gut bei IQ-Tests ab, aber sie erzielten niedrige Punktzahlen beim Lesen. Für die Kinder, die schlecht bei IQ-Tests und auch niedrige Lese-Fähigkeiten hatten, glaubten Experten, dass die Leseschwierigkeiten lediglich ein Ergebnis von allgemeinen intellektuellen Beschränkungen waren. Jetzt fordert eine neue Gehirnbildaufbereitungsstudie dieses Legasthenie-Verständnis heraus. "Wir stellten fest, dass Kinder, die schwache Leser sind, dieselben Schwierigkeiten im Gehirn haben, die Klänge der Sprache zu verarbeiten, ob sie nun einen hohen oder niedrigen IQ hatten", sagte Massachusetts Institute of Technology Neuro-Wissenschaftler John D. E. Gabrieli Ph.D. "Lese-Schwierigkeiten sind von anderen kognitiven Fähigkeiten unabhängig." Diese Enthüllung könnte die Art ändern, wie Pädagogen allen schlechten Lesern helfen könnte.
Während Pädagogen üblicherweise Lese-und-Sprach fokusierte Interventionen anbieten um Dyslexie zu verbessern - um ihr Lesen auf das Leistungsniveau zu bringen zu bringen, was sie erwarten - könnten sie in Erwägung ziehen solche Heilungsmethoden für weniger "smarte" Kinder anzuwenden. Wenn Lehrer verstehen, dass dieselbe Sache im Gehirn von allen schlechten Lesern vorsichgeht, könnten sie sehen, dass all jene Kinder durch dieselben Eingriffe profitieren könnten. Da es schwer ist, gut zu lernen, wenn man nicht lesen kann, sind das gute Neuigkeiten für viele Kinder. Quelle: Psychological Science, Okt. 2011 Kommentare (0) - Kommentar abgeben |
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