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Biorhythmus und Merkfähigkeit

Der Biorhythmus des Menschen soll darüber entscheiden, wie gut unsere Merkfähigkeit ist. Ein US-kanadisches Forscherteam will herausgefunden haben, daß der Biorhythmus beeinflußt zu welcher Tageszeit bewußtes Erinnern oder unbewußtes Einprägen am besten gelingt.

Cynthia May von der Uni Charleston wollen entdeckt haben, daß der Biorhythmus unwillkürliche Gehirnfunktionen wie die unbewußte Wahrnehmung bestimmter Zusammenhänge. Es vorher bekannt, daß der Biorhythmus auf die Denk- und Konzentrationsfähigkeit Einfluß nimmt.



In einem Versuch mit 84 Testpersonen sollte die Hälfte der Personen ("Eulen"*) und die andere Hälfte ("Lerchen"**) zu unterschiedlichen Tageszeiten unterschiedliche Tests machen. Dies waren Tests, die die unbewußte wie bewußte Merkfähigkeit überprüfen sollten.

Die Testpersonen konnten sich auf dem Höhepunkt ihres Biorhythmus's (Tageshoch) sehr gut bewußt etwas merken, doch war die unbewußte Merkfähigkeit eher gering. Am Tiefpunkt ihres Biorhythmus's war es umgekehrt: unbewußte Merkfähigkeit war hoch und die bewußte niedrig.

Die Empfehlung der Forscher: Es sollte die Tagesplanung und die bestimmter Aufgaben (z.B. Prüfungen) so weit es möglich dem jeweiligem "Chronotypen" angepaßt werden. Tja

* Menschen, die erst gegen Abend auf Touren kommen sollen
** Menschen, die am Morgen fit sein sollen und dann im Laufe des Tages ihre Form verlieren

Quelle: Psychological Science Februar 2005

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