Depression und Binge-Eating gehen Hand in HandEine neue Studie im Journal of Adolescent Health sagt, dass halbwüchsige Mädchen, die sich depressiv fühlen, zweimal so wahrscheinlich wie andere Mädchen, auch Verhalten von Binge-Eating zeigen. Und auch umgekehrt: Mädchen, die regelmäßig Binge-Eating zeigen, haben ein doppelt so hohes Risiko von Depressionssymptomen.Die Forscher sagen, dass die Belege zeigen: junge Frauen, die entweder Depressions- oder Binge-Eating-Symptome zeigen, sollten auf beide psychische Störungen hin untersucht werden. "Binge-Eating-Verhütungsinitiativen sollten die Rolle von depressiven Symptomen berücksichtigen und Vorschläge zum Umgang mit negativen Emotionen integrieren", sagen die Autoren. Diese Studie könnte wichtige neue Möglichkeiten liefern, die 'Fettleibigkeitsepidemie' der Nation (USA) anzusprechen, laut Senior-Autor Alison Field, Sc.D., Epidemiologe an der Harvard Medical School and the Harvard School of Public Health.
"Es gibt eine Gruppe von Menschen, bei denen es eher psychologisch gesteuert sein kann. Es könnte sein, dass einige dieser psychologischen Faktoren helfen kann, Fettleibigkeit zu verhindern." "Binge-Eating oder 'overeater' (Zuvielesser) können sehr verschlossen sein, so dass es sein kann, dass sich die Eltern nicht bewusst sind, dass es ein Problem gibt. Das ist eine wirklich wichtige Nachricht für Kliniker", fügte Field hinzu. "Wenn sie Patienten haben, die depressiv sind, sollten sie nach Störungen in deren Essmustern und umgekehrt fragen." Quelle: Health Behavior News Service, Dez. 2011 Kommentare (0) - Kommentar abgeben |
|||
|
Verwandte News: Cannabinoide im Gehirn Beeinträchtigung der Fertilität Depressionen nach Lungenverletzung Depression nach Brustkrebs ** |