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Antidepressiva-Kombinationen nicht besser als Monotherapie
Reaktions- und Remissionsraten scheinen sich zwischen zwei antidepressiven Medikamenten-Kombinationen und Monotherapie mit einem selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer nicht zu unterscheiden; jedoch, kann es ernstere ungünstige Wirkungen bei einer Antidepressiva-Kombination zu geben, nach einer online am 2. Mai in The American Journal of Psychiatry herausgegebenen Studie.
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A. John Rush, M.D. von der Duke-National University von der Singapur Graduate Medical School, und Kollegen randomisierten 665 ambulante Patienten (an sechs Vorsorge und neun psychiatrischen Standorten) mit zumindest moderat schweren nicht psychotisch chronischen und/oder wiederkehrenden Major Depression Störung auf Gruppen zu Escitalopram (bis zu 20 mg/Tag) plus Placebo, Bupropion (bis zu 400 mg/Tag) plus Escitalopram (bis zu 20 mg/Tag) oder Venlafaxin (bis zu 300 mg/Tag) plus Mirtazapin (bis zu 45 mg/Tag).
Nach 12 Wochen fanden die Forscher, dass Remissions- und Reaktionsraten und die meisten sekundären Ergebnisse, inklusive Last der Nebenwirkungen, ungünstige Auswirkungen, Lebensqualität, Funktionieren, und Zermürbung - nicht unterschiedlich unter den drei Behandlungsgruppen waren.
Die Remissionsraten waren 38,8-prozentig für Escitalopram-Placebo, 38,9 Prozent für Bupropion-Escitalopram und 37,7 Prozent für Venlafaxin-Mirtazapin. Die Reaktionszeiten rangierten zwischen 51,6 und 52,4 Prozent.
Verglichen mit Escitalopram-Placebo, war die Durchschnittszahl von ernsten ungünstigen Auswirkungen höher für Venlafaxin-Mirtazapin (5,7 gegen 4,7). Nach sieben Monaten waren die Remissions- und die Reaktionsraten als auch die sekundären Ergebnisse nicht bedeutend verschieden.
"Zusammenfassend gab es keinen Vorteil bei ambulanten Patienten mit chronischer und/oder wiederkehrender Major-Depression-Störung für eine Antidepressiva-Kombination gegenüber Escitalopram allein als eine erste Stufenbehandlung für nicht beständige Depression", schreiben die Autoren. |
Forest Pharmaceuticals, GlaxoSmithKline, Organon und Wyeth Pharmaceuticals lieferten kostenlos Medikamente für diese Studie. Mehrere Autoren offenbarten finanzielle Beziehungen zu diesen Unternehmen und anderen Pharmakonzernen.
Quelle: The American Journal of Psychiatry, Juni 2011
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