Psychologie Lexikon

Psychische Störungen: Zyklothymie

Zyklothymie

Definition: Zyklothymie ist ein veralteter Begriff für eine psychische Krankheit, die heute Bipolare Störung genannt wird. Die Bipolare Störung ist auch bekannt unter dem veralteten Begriff der Manischen Depression.

Der Begriff Zyklothymie soll das "zyklierende" Verhalten, dass durch diese Krankheit entsteht, beschreiben. Den Namen für diese psychische Störung ließ sich 1880 Karl Ludwig Kahlbaum einfallen.

Nach Otto Dornblüth, Klinisches Wörterbuch (13/14 Auflage) (1927): Zyklothymie: "gr. thymos Gemüt, Psychose mit Wechsel gedrückter und erregter Zustände, leichteste Form des manisch-depressiven Irreseins."

Abzugrenzen von der Zyklothymie ist die Zyklothymia (s.hier), eine psychische Störung, bei der es zu einer dauerhaften Instabilität der Stimmung kommt.

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