Psychologie Lexikon

Psychosomatische Krankheiten

Restless Legs Syndrom

Definition: Das Restless-Legs-Syndrom (RLS, ruhelose Beine, Wittmaack-Ekbom-Syndrom) wird von vielen als neurologische Krankheit bezeichnet, obwohl die Ursachen bzw. die Funktionen des Störungsbildes nicht klar sind. So kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich ähnlich wie beim Fibromyalgiesyndrom um eine psychosomatische Störung handelt, bei der die Änderungen im Neurotransmitterhaushalt des Gehirns möglicherweise erst sekundär entstehen und/oder um ein Syndrom, das aufgrund einer Fehlernährung, mangelnder Bewegung oder psychischen Störung herrührt.

Symptome des Restless-Legs-Syndrom

Hauptsymptome (mind. 3 Monate): Unruhegefühle in den Beinen, chronische Schmerzen, konstante Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), Schlafstörungen, Kopfschmerzen und sogar Migräne, Schwäche und Konzentrationsschwierigkeiten.

Begleitsymptome des Restless Legs Syndroms bzw. Wittmaack-Ekbom-Syndroms: Reizdarm und Reizmagen, Schwellungsgefühle in den Extremitäten und dem Gesicht, Trockenheit und Empfindlichkeitsgefühle der Schleimhäute, Angst und Depression. Mehr zum RLS.

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