Psychologie Lexikon

Psychopharmaka

Antiepileptika

Definition: Antiepileptika (Singular: Antiepileptikum) ist der Fachausdruck für antiepileptische Medikamente, also Medikamente, die zur Behandlung oder Verhinderung von epileptischen Anfällen bzw. Krämpfen bei der Epilepsie eingesetzt werden. Ein anderer Name, der für Antiepileptika gebraucht wird ist: Antikonvulsiva (Singular: Antikonvulsivum).

Die Gruppe der Antiepileptika umfassen z.B. Barbiturate, (trizyklische) Antidepressiva und Benzodiazepine. Neuere Antiepileptika sind ähnlich aufgebaut wie GABA, Gamma-Aminobuttersäure (gamma-Aminobutyric acid), welches das biogene Amin der Glutaminsäure, Amin der Buttersäure und ein wichtiger Inhibitor im ZNS (Zentralnervensystem) ist. Weiterhin gibt es noch andere neuartige Antiepileptika wie Topiramat, Lamotrigin und Levetiracetam. Siehe auch die Antiepileptika-Liste.

Forschung und News zu Antiepileptika

Neubewertung des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hinsichtlich der Nebenwirkungen von Antiepileptika: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenkrankheiten, wie Osteoporose.
Vorsicht bei Personen mit HIV/AIDS
Grund: mögliche Interaktionen zwischen Antiepileptika und antiretroviralen Agents (ARVs)

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Warnung
zu Antiepilepta und Suizidgedanken und suizidalen Verhalten.

Potiga genehmigt für Erwachsene mit Epilepsie
Ezogabin oder Retigabin (Handelsname Trobalt) Tabletten vom U.S. FDA genehmigt.

Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche bei älteren Erwachsenen, die Antiepileptika einnehmen.

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