Alkoholismus

Psychische Störungen, Krankheiten, Erkrankungen: Alkoholismus

Definition Alkoholismus

Alkoholismus: Bei der Diagnose von Alkoholismus hält man sich im Allgemeinen an die Diagnose-Kriterien der WHO mit dem ICD 10 bzw. an das DSM IV. So hat die WHO auch eine Definition von Alkoholismus entwickelt an die sich der Arzt, der Psychiater, der Psychologe und der Psychotherapeut i.A. hält. Epidemiologie Alkoholismus: Etwa 3 % der Bevölkerung in Deutschland ist alkoholkrank. Alkoholismus ist nicht genetisch bedingt, trotzdem wird es immer wieder versucht dieses statistisch zu beweisen. Doch werden die Statistiken "schön gelesen". Niemand hängt stärker an der "Flasche" nur aufgrund seiner "Gene" und niemand "braucht" tatsächlich Alkokohol.

Einen Test bzw. Selbsttest zum Alkoholismus finden Sie Selbsttest Alkoholismus - Der Selbst-Test basiert auf den Kriterien der WHO zum Alkoholismus.

Besonders unter Alkoholismus haben Angehörige des Alkoholabhängigen zu leiden. Oftmals brauchen diese ebenfalls eine Psychotherapie oder Psychologische Beratung.

Statistik Alkohol / Alkoholismus: Der Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluß ist enorm: ca. 1/3 aller Straftaten wird unter Alkohol ausgeübt. Ca. 75% der Alkoholabhängigen erkranken in ihrem Leben an Alkohol bedingten Folgekrankheiten. Bei ca. 30% der ins Krankenhaus eingelieferten Menschen liegt eine mit Alkohol zusammenhängende Krankheit oder Alkoholismus vor.

Häufigste Krankheiten bei/durch Alkoholismus: Alkoholische Myokardiopathie, Alkoholische Myopathien, Akute Gastritis, Ulkus-Krankheit, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs, Darmkrebs, Fettleber - chronische Alkohol-Hepatitis - Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhter Blutdruck, Akute Alkoholhepatitis, Zieve-Syndrom, Exogene Hypertriglyceridämie, Alkohol-induzierte hepatische Porphyrie, Akute Pankreatitis - Rezidivierende akute Pankreatitis, Chronische Pankreatitis / Pankreasinsuffizienz;

Neurologische Folgen, Alkoholpolyneuropathie, Hirnorganische (epileptische) Krampfanfälle, Pellagra, Alkoholtoxische Kleinhirnrindenatrophie, Hirnatrophie, Polioenzephalitis haemorrhagica superior acuta (Polioencephalopathie Wernicke), zentrale pontine Myelinolyse, Marchiafava-Bignami-Erkrankung, Tabak-Alkohol-Amblyopie, Alkohol-Entzugs-Syndrom, Delirium tremens, Amnestisches Syndrom, Korsakow-Syndrom, Alkoholtoxische Wesensveränderung, andere Alkohol-Psychosen, Alkoholtoxische Großhirnatrophie, Psychosoziale Folgen. Liegt hoher Alkoholkonsum oder Alkoholismus bei der Mutter vor kommt es oft zu Alkohol-Embryopathie.

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