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Psychotherapeutischer Hintergrund, Therapie, Schule, allgemeine InformationenSicher kann die Psychologische Onlineberatung bei bestimmten Problemen keine vis a vis Psychotherapie ersetzen. Aber das ist oft auch nicht nötig, denn viele Probleme benötigen keine solche und vor allem keine jahrelange Therapie beim Psychotherapeuten. Oft reichen auch Beratung oder Coaching, Ratschläge und Betreuung aus, so daß der Ratsuchende sein Problem und sein Leben wieder in den "Griff" bekommt. Und Angststörungen werden heute schon sehr erfolgreich (vor allem in den USA) psychotherapiert, ohne daß der Patient den Therapeuten jemals zu Gesicht bekommen hat! Vorteile der psychologischen Online Beratung im Internet.Diese Art der Beratung kommt daher dem Lebensrhythmus von vielbeschäftigten Menschen mit Zeitknappheit entgegen. Zeitintensive Anfahrtswege und Parkplatzsuche entfallen. Kontakte mit dem Psychologen sind außerdem an keine fixe Zeit gebunden. Ideal daher auch für Alleinerzieher. Die Anonymität ist für viele Menschen ein weiterer Pluspunkt der psychologischen Online-Beratung. Jemand, der Hemmungen hat, einen Psychologen aufzusuchen, kann hier Rat und Hilfe bekommen, ohne seine Identität preis zu geben. Niemand außer dem Ratsuchenden und dem Psychologen bekommt von der Inanspruchnahme eines professionellen Rates oder einer Betreuung mit, und so kann, wenn gewollt, dieses ein Geheimnis bleiben. Therapieschulen, -verfahren, -technikenIch fühle mich keiner Therapieschule verpflichtet. Aus gutem Grund: Jeder der offenen Auges und Ohres Psychologie studiert, wird feststellen, daß die verschiedenen Schulen für sich beanspruchen, die alleinige Wahrheit zu kennen und vertreten zu dürfen. Je nach Uni (genauer: je nach Professor) werden unterschiedliche Schulen bevorzugt. Wenn man nach dem Studium dann eine Ausbildung macht, verschärft sich diese Dogmatisierung und Stigmatisierung noch. Die verschiedenen Schulen bekriegen sich aufs Heftigste. Dabei gibt es keinen Grund anzunehmen, daß eine der Schulen die alleinige Wahrheit kennt. Ich kann hier u.a. das Buch: "Psychotherapie im Wandel" von Grawe empfehlen, in dem viele hundert Studien ausgewertet werden (also eine Metastudie), die den Erfolg der verschiedenen Therapieschulen statistisch bewerten aber auch allgemeinverständlich erklären. Ich denke, daß der Mensch und sein Problem die Art und Weise der Beratung bzw. Therapie bestimmen sollte und nicht umgekehrt. Deshalb werde ich mich Verfahren und Techniken aller Theorien und Schulen bedienen und nicht einem Götzen dienen. |